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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
04. Oktober 2012

Umfrage: Immer weniger private Altersvorsorge - Verlierer Riester

An das Credo „Die Rente ist sicher“ glaubt kaum noch jemand. Im Alter werden die jetzt Berufstätigen sparen müssen. Der kurzzeitige Boom der privaten Altersvorsorge ist trotzdem vorbei. Schuld sind Krisen. Und die neue Liebe zu Haus und Grund.

Angesichts der Euro-Krise misstrauen immer mehr Deutsche der privaten Altersvorsorge durch Riester-Renten oder Lebensversicherungen. Stattdessen kaufen viele berufstätige Menschen Häuser und Wohnungen oder hoffen auf Erbschaften, wie aus einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten Postbank-Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach hervorgeht.

Gleichzeitig treibt die Angst vor einer zu niedrigen Rente mehr als die Hälfte der Befragten (52%) um. Trotzdem wollen nur 42% der Berufstätigen ihre Altersversorgung ausbauen. Das ist ein Negativ-Rekord in der zum zehnten Mal seit 2003 vorgenommenen repräsentativen Befragung „Altersvorsorge in Deutschland“, an der 1.642 Bundesbürger über 16 Jahren teilnahmen.

„Alarmierend ist, dass die Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge immer weiter sinkt“, sagte Postbank-Vorstand Michael Meyer in Berlin, wo am Donnerstag auch der erste Demografiegipfel der Bundesregierung stattfand. Obwohl vielen Menschen klar sei, dass die Rente niedrig sei, stehe fest: „Es wird in der Summe zu wenig getan.“ Das sei auch keine kurzfristige Erscheinung, sondern ein längerfristiger Trend.

Ein Beispiel dafür sei das gesunkene Ansehen der staatlich geförderten Riester-Rente, die nur noch 24% der Deutschen für die ideale Form der Alterssicherung hielten. Vor fünf Jahren waren es noch 31%. Ihr Schicksal teile die Riester-Rente mit anderen Finanzanlagen, deren Verkauf ebenfalls stagniere.

Rückläufig sind der Studie zufolge die monatlichen Ausgaben für die private Absicherung: Investierten die Bundesbürger 2005 noch im Schnitt 204 Euro im Monat, sind es inzwischen nur noch 185 Euro - ein Minus von fast 10%.

Gefragt sind dagegen Immobilien. Fast jeder Dritte, der seine Altersvorsorge noch ausbauen will, plane den Bau oder Kauf eines Eigenheims. Das ist gut ein Viertel mehr, als vor zehn Jahren. Besonders stark legten vermietete Häuser und Wohnungen zu. Meyer warnte aber davor, alles Geld auf die eine Karte Immobilienkauf zu setzen. „Die Streuung von Anlageformen ist immer der bessere Weg.“

Ein gutes Viertel der Berufstätigen setzt auf die liebe Verwandtschaft. Noch nie zuvor in der zehnjährigen Umfrage-Reihe spielten Erbschaften eine so große Rolle für die Alterssicherung wie jetzt.

 



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