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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
01. Oktober 2012

Warum das Rentenniveau sinkt - und welche Stellschrauben es gibt

Derzeit liegt das Durchschnitts-Rentenniveau - nach Sozialabgaben und vor Steuern - bei 50,4%. Bis 2030 kann es auf 43% absinken, ohne dass künftige Regierungen gegensteuern müssen. Der Grund für diese 2002 von Rot-Grün beschlossene Festlegung war, die negativen Wirkungen der Demografie auf das Rentensystem - immer mehr Alte, immer weniger Beitragszahler - auf Jung und Alt zu verteilen.

Die SPD will die weitere Absenkung des Rentenniveaus auf 43% bis zum Jahr 2030 nun verhindern. Die Stellschraube für die Rentenniveau-Absenkung ist die Rentenformel, mit der die alljährlichen Rentenanpassungen berechnet werden. Sie enthält zwei nachträglich eingebaute Dämpfungsfaktoren. Diese sollen dafür sorgen, dass Rentenerhöhungen hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben:

- Der Nachhaltigkeitsfaktor: Er berücksichtigt das Verhältnis von Rentnern zu Beschäftigten. Entwickelt sich der Rentnerquotient negativ (weil die Zahl der Rentner stärker als die Zahl der Beitragszahler steigt oder weil sich die Zahl der letzteren gar verringert), dämpft das Rentenerhöhungen. Dies war in den Vorjahren regelmäßig der Fall - mit Ausnahme von 2012, als der Faktor wegen der boomenden Beschäftigung um 1,0209% rentensteigernd wirkte. Würde der Faktor aus der Rentenformel gestrichen, könnte er weder positiv noch negativ wirken.

- Der Riester-Faktor: Er sorgt bis 2013 über einen Zeitraum von acht Jahren dafür, dass die Renten unterm Strich um gut fünf Prozent weniger stiegen. Dabei ist unterstellt, dass alle Beschäftigten fürs Alter zusätzlich vorsorgen, also auf einen Teil des Einkommens verzichten. Dies überträgt der Riester-Faktor auf die Rentner. Da weniger Menschen als erhofft «riestern», gibt es Überlegungen in der SPD, die Abstriche zumindest teilweise wieder zurückzunehmen.

 



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