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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
25. September 2012

Mehr arbeiten für weniger Rente sichert Systeme

Länger arbeiten, dafür später weniger Rente und mehr eigene Vorsorge. Für viele in der SPD ein Szenario des Schreckens. Die OECD hat die Wege zur Sicherung der Rentensysteme analysiert.

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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht aktuell noch ein «goldenes Zeitalter für Renten und Rentner». Künftig werden Arbeitnehmer bis zur Rentengrenze länger arbeiten müssen.

Das längere Leben wird auch mit mehr Eigenverantwortung für die Vorsorgekosten einher gehen. In den kommenden 50 Jahren rechnen die OECD-Experten in ihrem jüngsten Rentenbericht mit einem Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den Industrienationen um etwa sieben Jahre.

Die Rentensysteme sind mit Blick auf die absehbar steigenden Kosten bereits in vielen der 34 OECD-Staaten erneuert worden. Mehr als jedes zweite Land hat das Rentenalter erhöht. Das Eintrittsalter wird künftig in der Hälfte der Länder bei 65 Jahren liegen, in 13 Ländern bei mindestens 67 Jahren. Zudem haben 14 Länder in jüngster Zeit Regelungen für einen späteren Ruhestand eingeführt. Dazu zählen Vergünstigungen bei späterer Rente oder strengere Kriterien für eine Frühverrentung.

Für die OECD weisen diese Entwicklungen in die richtige Richtung. Längere Arbeitszeiten sichern die Rententöpfe. Gleichzeitig werden die Kosten einer alternden Bevölkerung auf die Generationen verteilt. Längere Arbeit und damit mehr Beiträge können zudem die Auswirkungen von Rentenkürzungen auffangen.

Die OECD fordert sogar ein Renteneintrittsaltern "über 67 Jahre hinaus". Dazu könne das Rentenalter wie in Italien oder Dänemark an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden.

Gleichzeitig setzt die OECD auf Mittel jenseits staatlicher Renten. "Private Altersvorsorge obligatorisch zu machen, wäre die ideale Lösung, um die Rentenlücke zu schließen und sicherzustellen, dass die Leistungen ausreichen", heißt es im Bericht. Manche Regierungen fürchten allerdings, dass dies als neue Steuer- und Abgabenlast angesehen wird.

Ausreichende Rentenleistungen lassen sich laut OECD nur durch möglichst viele Beitragszahler garantieren. So haben die Schweiz und die Niederlande eine Bürgerversicherung für alle. In Deutschland gibt es immer noch die Rentenversicherung nur für abhängig Beschäftigte. Ein anderer Weg wäre auch eine Versicherung für alle Erwerbstätigen, also auch Selbstständige und Beamte. Vorzeitige Auszahlungen der Rente sollten laut OECD beschränkt werden.

 



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