Montag, 11. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
28. August 2012

Verbände fordern bessere Pflege von Sterbenden

Am Lebensende sind viele Menschen in einem Pflegeheim. Doch viele werden in ihren letzten Tagen nicht optimal betreut, kritisieren Verbände. Dabei könnten Verbesserungen sogar Geld sparen.

Anzeige:
 
 

Pflegebedürftige im Heim sollten an ihrem Lebensende nach einer Forderung von Fachverbänden besser begleitet werden. Viele Pflegeheime hätten Nachholbedarf, erklärten die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) am Dienstag in Berlin.

«Egal, wo jemand stirbt, es sollte dann auch die bestmögliche Versorgung sein», sagte DGP-Präsident Friedemann Nauck. Wegen der steigenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen müsse eine Hospiz- und Palliativversorgung in Zukunft in den Heimen verankert werden, wo jeder dritte Todesfall in Deutschland eintrete.

Menschen mit schweren Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium bräuchten angemessene Hilfe. «Bei dieser Unterstützung geht es in erster Linie um bestmögliche Symptomkontrolle, Linderung von Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Unruhe, Angst – aber eben auch um die Begleitung von Einsamkeit oder von Hoffnungslosigkeit.»

Die Vorsitzende des DHPV, Birgit Weihrauch, kritisierte: «Viele Menschen werden bislang nicht ausreichend versorgt.» Beide Verbände fordern unter anderem eine verlässliche ärztliche Versorgung der Heimbewohner, genug qualifizierte Pflegekräfte und die notwendigen finanziellen Mittel. Um die Umsetzung sollten sich die Heime, aber auch der Bund, die Länder und die Kommunen kümmern.

Bei einer guten Versorgung könnten auch 70% der Krankenhauseinweisungen vermieden werden, sagte Gerda Graf vom DHPV. Das sei auch im Interesse der Heimbewohner. «Wenn sie den Menschen in Pflegeheimen fragen, der sich sehr wohl mit seinem Lebensende auseinandergesetzt hat, dann sagt er auch oft: "Ich will nicht mehr ins Krankenhaus."»

Nach Angaben der Verbände sind derzeit 2,37 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. 2030 sollen es 3,5 Millionen sein.

 



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017