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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
16. August 2012

Droge Crystal stärker verbreitet – SPD fordert hartes Vorgehen

Die Angst vor der Kamikaze-Droge Crystal wächst. In einigen Regionen verbreitet sich die wie weißer Kandiszucker aussehende Droge rasant. Für Therapeuten ist sie die gefährlichste Droge auf dem Markt.

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Behörden und Politiker warnen eindringlich vor der hochriskanten und regional immer weiter verbreiteten Droge Crystal. Die SPD fordert die Bundesregierung auf, die Ausbreitung energisch einzudämmen. «Die Landeskriminalämter melden besorgniserregende Steigerungen», sagte die SPD-Suchtexpertin Angelika Graf der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

«Synthetische Drogen wie Methamphetamine ersetzen weltweit vor allem bei jungen Menschen zunehmend klassische Drogen wie Heroin und Kokain», mahnte Graf. «Wir müssen jetzt handeln, um US-amerikanische Verhältnisse zu verhindern.» Direkt nach der Sommerpause will die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag für den Bundestag beschließen.

Schon der einmalige Konsum kann süchtig machen. «Wir halten sie eigentlich für die gefährlichste Droge, die im Moment auf dem Markt ist», sagte die Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater, Christa Roth-Sackenheim, dem dpa-Themendienst.

Vor allem Bayern, Sachsen, Mitteldeutschland sind betroffen. Hergestellt wird das Rauschgift oft in kleinen Drogenküchen in Osteuropa mit Schwerpunkt in Tschechien. Laut bayerischem Landeskriminalamt gab es im vergangenen Jahr eine deutliche Zunahme der Crystal-Fallzahlen von rund 1.140 auf 1.830. Viel bleibt laut Experten unentdeckt. Auch in der Schickimicki-Szene in München verbreitet sich Crystal. Die Behörden in Dresden und anderen Orten berichteten zuletzt ebenfalls von stark steigenden Zahlen. Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt registrierte vergangenes Jahr 124 Fälle mit Crystal nach 68 im Jahr zuvor.

In ihrem Antrag warnt die SPD: «Gerade in grenznahen Regionen Sachsens, Thüringens und Bayerns kommen Jugendliche insbesondere auf Schulhöfen immer mehr mit der synthetischen Droge in Berührung.» Geschwindigkeit und Ausmaß, mit der neue psychoaktive Substanzen auf den Markt gebracht würden, machten EU-weite Schritte nötig.

 



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