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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
06. August 2012

Apotheker und Wirtschaftsminister rechnen unterschiedlich

25 Cent gegen 1,04 Euro. Die erste Zahl will das Bundeswirtschaftsministerium den Apothekern pro Arzneimittelpackung auf den bisherigen, seit 2004 unveränderten Zuschlag von 8,10 Euro drauflegen. Das sind drei Prozent mehr. Die zweite Zahl – sie bedeutet ein Plus von knapp 13% – entspricht der Forderung der Apotheker. Beide Seiten haben nach eigenem Bekunden den Erhöhungsbedarf für 2013 korrekt berechnet.

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Wie kommt es zu der Differenz? Es handelt sich um eine methodische Grundsatzfrage. Das Ministerium berücksichtigt in seiner Rechnung die Mengensteigerung bei der Zahl der abgegebenen Arzneimittelpackungen – seit 2004 fast zehn Prozent – und zwar negativ. Konkret: Der gestiegene Rohertrag (Umsatz) der Apotheker minimiert die Kostensteigerungen seit 2004. Begründung des Ministeriums: Die gestiegenen Roherträge haben die Verbraucher ja schon bezahlt.

Die Apotheker lehnen diese Betrachtungsweise ab. Sie verweisen auf 14% höhere Personalkosten und 18% höhere Kosten für Mieten und Energie. Wenn aber von den Gesamtkosten der Rohertrag abgezogen werde, falle das Ergebnis fehlerhaft aus. Denn dann errechne sich die Zuschlagserhöhung allein auf der Basis der Packungszahl von 2004. Dann, so die Kritik des Apothekerverbandes, bleibt der Mehraufwand seit 2004 unberücksichtigt.

 



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