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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
02. August 2012

Apotheker unzufrieden mit geplantem Honorarplus von 3%

Bei den Apothekern rumort es: Sie sind unzufrieden mit dem vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten Honorarplus von 3%. Damit würden sie 190 Millionen Euro mehr für die Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten bekommen – dies ist ihnen erheblich zu wenig. Der Präsident der Apothekervereinigung abda, Heinz-Günter Wolf, forderte eine deutliche Erhöhung des Zuschlags auf den Packungspreis. Der sei seit 2004 nicht mehr angepasst worden. «In dieser Zeit ist ein erheblicher Nachholbedarf entstanden», sagte Wolf am Donnerstag in Berlin.

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So seien weder die inflationsbedingt um 14,4% gestiegenen Apothekenkosten noch die um 18% höheren Personalkosten ausgeglichen worden. Das Wirtschaftsministerium will den Apotheken-Zuschlag für die Abgabe von Medikamenten von derzeit 8,10 Euro um 25 Cent auf 8,35 Euro erhöhen.

Wolf kritisierte die Rechenmethode des Ministeriums: Es sei nicht nachvollziehbar, dass - um auf die 25 Cent zu kommen – von den gestiegenen Gesamtkosten die Roherträge der Apotheken abgezogen würden. «Die Apotheker fühlen sich ungerecht behandelt», sagte der abda-Präsident. Aus seiner Sicht wäre ein Zuschlag von 9,14 Euro auf den Packungspreis angemessen – was den Pharmazeuten 600 bis 700 Millionen Euro mehr einbrächte.

Wolf hofft, mit seinen Argumenten bei Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Gesundheitsminister Daniel Bahr (beide FDP) noch durchzudringen. Zum abda-Forderungskatalog gehört auch eine bessere Honorierung individueller Rezepturen sowie der Apotheken-Notdienste in der Nacht und an Wochenenden. In Deutschland geht die Zahl der Apotheken seit 2008 leicht zurück: Derzeit sind es gut 21.000.

 



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