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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
30. Juli 2012

CDU-Gesundheitspolitiker für Änderung des OP-Vergütungssystems

Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn hat sich für ein politisches Vorgehen gegen überflüssige Operationen ausgesprochen. Es könne nicht sein, dass Ärzte desto mehr Geld erhielten, je häufiger sie operierten. Das sei ein falsches Anreizsystem.

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Daher sollte die «Politik tatsächlich darüber nachdenken, solche Vergütungssysteme zu regulieren oder gar ganz zu verbieten», sagte Spahn am Montag im ARD-«Morgenmagazin». Er verwies darauf, dass aber auch der Ärztetag sich bereits gegen das derzeitige Vergütungssystem ausgesprochen habe.

Die AOK und der Spitzenverband der Krankenkassen haben vorgeschlagen, die Zahl überflüssiger Operationen mit Hilfe eines Zertifikate-Systems wie beim Emissionshandel zu verringern. Kliniken müssten dabei für Mehrleistungen über die zugeteilten Zertifikate hinaus solche Berechtigungen von anderen Kliniken zukaufen, die ihre Leistungsmenge nicht ausschöpfen.

 



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