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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
29. Mai 2012

KV Nordrhein: „Kritik an ,Geschäften‘ mit IGeL-Leistungen ist unsinnig“

„Fangprämien-Vorwürfe“ und Kritik an Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL): Pünktlich zum Ärztetag in Nürnberg, wo die Vertreter der deutschen Ärzteschaft jetzt tagten, haben Interessenvertreter der Gesetzlichen Krankenkassen wieder das Zerrbild vom Arzt als ausschließlich profitorientiertem Unternehmer gezeichnet. Dem Vorwurf des GKV-Spitzenverbandes, Ärzte würden sich Prämien für die Überweisung von Patienten in Krankenhäuser auszahlen lassen, folgte die Verbraucherzentrale NRW, die Medizinern unlautere Geschäftemacherei mit IGel-Leistungen vorwarf.
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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein kritisiert den pauschalen Angriff der Verbraucherzentrale: „Es ist inakzeptabel, dass sich die Verbraucherschützer anmaßen, über die Seriosität ärztlicher Arbeit und die Zweckmäßigkeit medizinischer Leistungen zu urteilen und sich dabei einseitig Positionen der Krankenkassen zu eigen machen. Dadurch, dass sie ärztliches Handeln im Allgemeinen und IGeL-Leistungen im Besonderen unter Generalverdacht stellen, leisten sie Patienten einen Bärendienst“, sagt Dr. med. Peter Potthoff, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.  

Individuelle Gesundheitsleistungen seien, wie der Name schon sagt, im Einzelfall der Gesundheit förderliche Leistungen, die nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt würden – zum Beispiel zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen oder Reiseimpfungen. „Der Arzt muss den Patienten über alle Möglichkeiten einer sinnvollen Untersuchung oder Behandlung aufklären – und entscheiden, ob im Einzelfall eine IGeL-Leistung dazu gehört.“ Der Patient entscheide letztlich selbst, was ihm seine Gesundheit wert ist, erläutert Potthoff, der hinzufügt: „Wir erwarten auch bei IGeL-Leistungen stets verantwortliches ärztliches Handeln.“
 
Quelle: KV Nordrhein



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