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GESUNDHEITSPOLIK VON JOURNALMED.DE
11. Mai 2012

NKG: „Kliniken enttäuscht über Pläne des Bundesgesundheitsministers“

„Wir brauchen eine vollständige Gegenfinanzierung der Tarifsteigerungen für unser Personal. Ein verkürzter Teilausgleich hätte unmittelbar negative Auswirkungen auf die personelle Situation in unseren Krankenhäusern.“ So lautet eine der zentralen Forderungen der Krankenhäuser in Niedersachsen.
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„Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung lagern inzwischen Überschüsse, die sie auch mithilfe immenser Kürzungen im Krankenhausbereich erwirtschaftet haben. Den Krankenhäusern wird dagegen verwehrt, wenigstens die tariflichen Gehaltssteigerungen ihrer Mitarbeiter finanzieren zu können“ ärgert sich der Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, Helmut Fricke.

„Von den Kliniken wird optimale Qualität zu jeder Zeit erwartet. Unsere Mitarbeiter erbringen rund um die Uhr professionell und unter großer Anspannung Höchstleistungen. Gleichzeitig kürzt uns die Regierung die ursprünglich zugesicherte ausreichende Finanzierung unserer Arbeit“ unterstreicht Fricke die Situation.

„Es ist grundsätzlich positiv anzumerken, dass eine Tarifausgleichsrate noch dieses Jahr umgesetzt werden soll. Völlig inakzeptabel ist jedoch, dass diese weniger als die Hälfte der tatsächlichen Personalkostensteigerungen betragen soll.“

Als unzumutbar empfinden die Kliniken derzeit auch die Pläne des Bundesgesundheitsministers, zwei Jahre lang Vergütungsabschläge in Höhe von 30% auf vereinbarte Mehrleistungen vorzuschreiben und zusätzlich die Mengenentwicklung in Form von reduzierten Behandlungspreisen (Landesbasisfallwert) zu berücksichtigen. Damit würden alle Kliniken „in ungerechter Weise unsachgemäß und kollektiv“ bestraft werden. Die zugesagten Tarifhilfen werden damit sofort wieder einkassiert. So etwas nennt man „Taschenspielertricks“ ärgert sich Fricke über diese Pläne. Als „mut- und konzeptlos“ bezeichnet NKG-Verbandsdirektor Helmut Fricke dieses Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).
 
Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsische Krankenhausgesellschaft e.V.



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