Dienstag, 22. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de



CME ONLINE

CME auf www.journalonko.de

In Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz bieten wir Ihnen kostenlos zertifizierte Themen zur Weiterbildung an. Sie erhalten seit dem 1.1.2017 insgesamt 2 Punkte, wenn Sie mindestens 70% der Fragen richtig beantworten, pro Frage ist nur eine der Antwortmöglichkeiten richtig. Für einige CME-Beiträge gilt im Jahr 2017 noch eine Übergangsregelung, diese sind noch mit 3 Punkten zertifiziert. Die erreichbare Punktezahl entnehmen Sie bitte der Angabe im jeweiligen CME-Text. Die Voraussetzungen für die Nutzung können Sie hier nachlesen. Bei Fragen erreichen Sie uns per E-Mail unter: cme[at]journalonko.de.

Zertifizierte Fortbildung für Ärzte in Deutschland

Seit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes sind niedergelassene Vertragsärzte und ermächtigte Krankenhausärzte sowie angestellte Ärzte eines medizinischen Versorgungszentrums oder eines Vertragsarztes gesetzlich dazu verpflichtet, sich regelmäßig fachlich fortzubilden (§ 95d SGB V). Dies gilt auch für Psychologische Psychotherapeuten und Zahnärzte, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Ebenso sind Fachärzte an zugelassenen Krankenhäusern nach dem Gesetz verpflichtet, sich fachlich fortzubilden (§ 137 SGB V).

Vertragsärzte

Vertragsärzte, ermächtigte Ärzte und in einem medizinischen Versorgungszentrum oder bei einem Vertragsarzt angestellte Ärzte müssen innerhalb von fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte ("CME-Punkte") erwerben. Die Nachweispflicht trat am 1. Juli 2004 in Kraft. Vertragsärzte, die zum 30. Juni 2004 zugelassen wurden, mussten die Fortbildungsnachweise zum ersten Mal spätestens zum 30. Juni 2009 erbringen.
Wird dieser Fortbildungsnachweis nicht rechtzeitig erbracht, ist die Kassenärztliche Vereinigung verpflichtet, das an den Vertragsarzt zu zahlende Honorar aus der Vergütung der vertragsärztlichen Tätigkeit für die ersten vier folgenden Quartale um 10 von Hundert zu kürzen. Die Honorarkürzung endet nach Ablauf des Quartals, in dem der vollständige Fortbildungsnachweis erbracht wird. Lesen Sie dazu auch die "Fortbildungsverpflichtung für Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten nach § 95d SGB V"

Krankenhausärzte

Die Pflicht zur Fortbildung gilt bereits seit 2004 auch für Fachärzte an Krankenhäusern. Ausgehend von der Bestimmung in § 137 Abs. 1 SGB V beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss am 20. Dezember 2005 auch eine verbindliche Fortbildungsregelung für alle in nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäusern tätigen Fachärzte. Die neue Regelung, die nicht für Belegärzte im Sinne von § 121 Abs. 2 SGB V oder ermächtigte Ärzte nach § 116 SGB V gilt, sieht vor, dass im Krankenhaus tätige Fachärzte innerhalb von fünf Jahren an Fortbildungsmaßnahmen, die von den Ärztekammern entsprechend des Fortbildungszertifikats mit insgesamt 250 Fortbildungspunkten bewertet wurden, teilnehmen müssen. Der Fünf-Jahres-Zeitraum begann am 1. Januar 2006 bzw. am ersten Arbeitstag, falls die Tätigkeit später aufgenommen wird.

Fortbildungspunkte, die vor dem Gelten dieser Vereinbarung erworben wurden, können angerechnet werden, wenn die zugrunde liegende Fortbildung höchstens zwei Jahre vor dem Eintritt in die Fortbildungspflicht nach dieser Vereinbarung begonnen wurde.

Von den 250 Fortbildungspunkten müssen mindestens 150 Punkte durch fachspezifische Fortbildung erworben werden. Die Unterscheidung in fachspezifische und sonstige Fortbildung bleibt dem Arzt selbst überlassen und wird vom seinem Ärztlichen Direktor schriftlich bestätigt. Die Nachweise sind dem Ärztlichen Direktor des Krankenhauses vorzulegen, in dem der verpflichtete Arzt nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist tätig ist. Der Ärztliche Direktor hat die Einhaltung der Fortbildungsverpflichtung der in seinem Krankenhaus tätigen Fachärzte zu überwachen und zu dokumentieren.

Ablauf

Sie können problemlos und kostenfrei an unseren Fortbildungen teilnehmen.

Jede unserer Fortbildungen sind von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz mit 2 Punkten (seit 1.1.17) zertifiziert worden, die auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig sind. Dies bedeutet: Beantworten Sie mindestens 70% der in einem Fortbildungsteil gestellten Fragen richtig, erhalten Sie 2 Fortbildungspunkte.

Haben Sie an dem jeweiligen Fortbildungsteil erfolgreich teilgenommen, können Sie Ihre CME-Bescheinigung schnell und einfach als PDF-Datei abrufen und ausdrucken. Gehen Sie dazu unter den Menüpunkt "Meine Ergebnisse", dort sehen Sie alle Ihre Ergebnisse der vergangenen Tests. Sie müssen Ihre Teilnahme an unseren Tests aber nicht selbst an die Ärztekammer melden. Als zusätzlichen Service übermitteln wir Ihre Teilnahmebescheinigung auf elektronischem Wege direkt an die Bundesärztekammer. Die PDF-Bescheinigung dient also lediglich als Nachweis für Ihre eigenen Unterlagen.

Haben Sie den Fortbildungsteil nicht bestanden, werden Sie für zwei Wochen für die Teilnahme gesperrt, können aber an anderen Fortbildungsteilen teilnehmen. Nach Ablauf der Sperrfrist werden Sie für den entsprechenden Fortbildungsteil automatisch wieder freigeschaltet und können es nochmal versuchen. Sie können einen Test – mit der erwähnten Sperrzeit – bis zu 2x wiederholen, bevor Sie endgültig für diesen Fortbildungsteil gesperrt werden. Aber selbst das ist kein Problem, Sie haben danach die Möglichkeit, sich bei einem anderen Test die nötigen Punkte zu sichern.

Sollten Sie zum Ablauf noch Fragen haben, so senden Sie bitte eine E-Mail an cme(at)journalonko.de

 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017