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CME-Artikel

16. Dezember 2020 Gastroösophageale Refluxkrankheit – Wenn PPI an ihre Grenzen stoßen

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(Der Test zu diesem Artikel steht Ihnen zur Verfügung bis 13.05.2021)

Kompakt zusammengefasst: Dieser CME-zertifizierte Vortrag beschreibt die Ursachen für das Versagen einer PPI-Therapie bei Reflux und zeigt alternative Therapiemöglichkeiten auf.
 

Mit der Einführung der Protonenpumpeninhibitoren (PPI) glaubte man, die säurebedingten Erkrankungen endgültig im Griff zu haben. Insbesondere zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit nahmen die PPI rasch einen Spitzenplatz bei den Leitlinienempfehlungen ein. Daran hat sich bis heute zwar nichts geändert, aber in den letzten Jahren wird der Einsatz der PPI zunehmend differenzierter gesehen.

Aus den kontrollierten Studien zur Therapieeffektivität der Protonenpumpeninhibitoren ergibt sich im Mittel eine Therapielücke von 30%. Bei jedem zweiten Patienten sind unter einer Behandlung mit PPI noch Refluxsymptome vorhanden, die von etwa jedem dritten Patienten als belästigend empfunden werden. Als Ursachen für ein Therapieversagen gelten zum Beispiel funktionelle Störungen, ein nicht-saurer Reflux oder ein Rest-Reflux, der aus einer Säuretasche (Acid Pocket) oberhalb des Mageninhalts nach der Nahrungsaufnahme zu Beschwerden führt.

Prof. Ahmed Madisch aus Hannover geht in seinem Vortrag ausführlich auf die möglichen Ursachen des PPI-Therapieversagens ein und beschreibt nicht nur differenzialdiagnostische Verfahren zur genauen Diagnose der Refluxkrankheit, sondern auch alternative Therapieszenarien, die von einer Kombinationstherapie mit Alginaten bis zum Einsatz einer elektrischen Stimulation des unteren Ösophagussphinkters reichen.

Prof. Dr. med. Ahmed Madisch

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