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CME-Artikel

27. Mai 2016 Das triple-negative Mammakarzinom – nach wie vor eine Herausforderung

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Das triple-negative Mammakarzinom (TNBC) stellt nach wie vor eine große Herausforderung in der systemischen adjuvanten und metastasierten Situation dar, da es sich durch das komplette Fehlen von Hormonrezeptoren sowie der fehlenden Überexpression von HER2-Rezeptoren auszeichnet. Es gilt nach wie vor als hoch maligne und ist von einem hohen Rezidiv- und Metastasierungsrisiko gekennzeichnet, woraus sich seine schlechte Prognose erklärt (1, 2). Das TNBC macht ca. 15% aller Mammakarzinome aus und zeigt eine hohe Überschneidung mit dem mittels komplexen Genexpressionsanalysen definierten basalen Mammakarzinom (basal-like breast cancer, BLBC) – beide Begriffe sind jedoch keinesfalls synonym zu verwenden. Zudem liegt eine hohe Assoziation mit dem Vorliegen von BRCA-Mutationen vor; folglich ist das TNBC meist das Mammakarzinom der eher jüngeren Karzinompatientin (Abb. 1) (3). Aufgrund des engen Zusammenhangs zwischen der Diagnose eines TNBC und dem Vorliegen einer BRCA-Mutation v.a. bei der jüngeren Patientin empfiehlt die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) die Testung auf das Vorliegen einer BRCA-Mutation im Falle der Diagnose eines TNBC unabhängig von der familiären Anamnese.
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PD Dr. med. Cornelia Liedtke, Dr. med. Karen Wimmer, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein / Campus Lübeck

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