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29. September 2017

B. Krefeld, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugend-medizin, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Münster, G. Calaminus, Universitätsklinikum Bonn, Zentrum für Kinderheilkunde, Päd. Hämatologie/ Onkologie.

Keimzelltumoren im Kindes- und Jugendalter

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Der Begriff germinaler Tumor oder Keimzelltumor (GCT) umfasst eine heterogene Gruppe von Tumoren, die sich von den unreifen, primordialen Keimzellen ableitet. Typische Lokalisationen sind die Gonaden oder Mittellinien-nahe, extragonadale Regionen wie Steißbein, Mediastinum, Vagina oder Mesenterialwurzel. Auch im Zentralnervensystem (ZNS) sind die Mittellinien-Regionen Pinealis und Hypophyse am häufigsten betroffen. GCT können in jedem Alter auftreten, wobei sich 2 Häufigkeitsgipfel im Säuglings-/Kleinkindalter und in der Adoleszenz manifestieren. Histologisch zeigen sich bei kleinen Kindern am häufigsten Teratome und Dottersacktumoren, während mit der Pubertät maligne seminomatöse GCT (Germinom, Dysgerminom, Seminom), maligne nicht-seminomatöse GCT (Chorion- und Embryonales Karzinom) oder Mischformen auftreten. Die Therapie richtet sich nach Lokalisation, Histologie und Ausbreitungsstadium und umfasst Resektion, eine Platin-haltige Chemotherapie und/oder Strahlentherapie.
Der Beitrag „Keimzelltumoren im Kindes- und Jugendalter“ erschien im JOURNAL ONKOLOGIE 8/2017 – hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel:
https://www.journalonko.de/artikel/anzeigen/Keimzelltumoren_Kindes_Jugendalter
 
 
Dr. med. Barbara Krefeld / Dr. med. Gabriele Calaminus
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