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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
18. August 2005

Schleimhautprotektion in der Strahlentherapie

Petra Feyer, Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie, Nuklearmedizin, Institution des Zentrums für Brusterkrankungen Vivantes, Vivantes - Klinikum Neukölln, Berlin.
Die akute Schleimhautentzündung (Mukositis) ist eine häufige und u.U. dosislimitierende Nebenwirkung der Strahlentherapie (RTX). Die Patienten unter kurativer Radiotherapie oder Radiochemotherapie empfinden die Mukositis als die am meisten belastende und beeinträchtigende Nebenwirkung der Therapie. Der Grad der Mukositis ist abhängig von therapiebedingten und patientenbedingten Faktoren (Tabelle1). Bei einer kurativen RTX im HNO-Bereich mit Dosen von >50 Gy ist bei >30-50% der Patienten mit einer Mukositis Grad 3-4 zu rechnen. Eine akzelerierte Strahlentherapie oder Kombination mit Chemotherapie lässt eine Mukositisrate Grad 3-4 bei >60-70% der Patienten erwarten. Patienten mit HIV oder CED sowie Patienten mit genetisch prädeterminierter erhöhter Strahlensensibilität werden als Risikopatienten für eine Mukositis eingeschätzt.

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