Mittwoch, 21. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Piqray
Piqray
JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
09. Juli 2006

Neuroendokrine Tumoren – seltene Tumoren, die zu häufig übersehen werden

Neuroendokrine Tumoren des gastro-entero-pankreatischen Systems (GEP-NET) sind relativ seltene Tumoren, die oft zu spät erkannt werden, da die Variabilität der Symptome erheblich ist. Sie können benigne oder maligne, funktionell aktiv oder inaktiv sein.
Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
„Auch wenn Neuroendokrine Tumore des Gastointestinaltrakts selten sind, sind sie doch nicht so selten, als dass man sie übergehen könnte,“ sagte Prof. Rudolf Arnold, München. Zwar liegt zum Zeitpunkt der Diagnose bei den meisten ein so fortgeschrittenes Krankheitsstadium vor, dass ein kurativer operativer Eingriff nicht mehr möglich ist, doch beeinflusst die Biotherapie mit einem Somatostatinanalogon oder Interferon a die Symptomatik bei funktionell endokrinen Tumoren, stabilisiert die Erkrankung und verlängert damit das Überleben.
In Deutschland ist zur Therapie neuroendokriner Tumoren Octreotid (Sandostatin®) zugelassen, das in der Depotform nur einmal monatlich tief i.m. verabreicht werden muss. Eine neue Therapieoption sind Somatostatinanaloga, die an 177-Lutetium oder 90-Yttrium gebunden sind, über Somatostatinrezeptoren an die Tumorzelle binden und diese durch Bestrahlung abtöten.
Um Fachkreisen die Einarbeitung in das Thema zu erleichtern, hat Novarits Oncology zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Neuroendokrine Tumoren (AG Net) P.L.A.N.E.T. (Project for learning Advances in Neuro Endocrine Tumores) entwickelt. Zentrales Element ist eine CD-ROM mit didaktisch aufbereiteten Lerninhalten. Eine Abbildungssammlung in PowerPoint-Format unterstützt bei Vorbereitung von Vorträgen. Des weiteren werden Vortragsfolien für klinikinterne oder regionale Fortbildungsveranstaltungen angeboten.
Die CD kann unter folgender Adresse bestellt werden:
Novartis Pharma GmbH, Abt. Onkologie, Roonstr. 25, 90429 Nürnberg.

as

Quelle:


Anzeige:
Ibrance
Ibrance
 
Das könnte Sie auch interessieren
Immer weniger Deutsche bei der Darmkrebsvorsorge
Immer+weniger+Deutsche+bei+der+Darmkrebsvorsorge
©Sebastian Kaulitzki / Fotolia.de

Die Vorstellung ist für Männer wie Frauen anscheinend gleichermaßen derart unangenehm, dass sie die Untersuchungen lieber meiden: Darmkrebsvorsorge. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse angesichts des Darmkrebsmonats März hin. Laut KKH-Auswertung ist der Anteil der Versicherten, die zwischen 2009 und 2019 einen Vorsorgetest auf Blut im Stuhl gemacht haben, bundesweit bei beiden Geschlechtern um rund 42%...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Neuroendokrine Tumoren – seltene Tumoren, die zu häufig übersehen werden"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.