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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
18. Januar 2005

Multimodale Therapiekonzepte für Kinder und Jugendliche mit Hirntumoren

Stefan Rutkowski, Astrid Gnekow und Johannes Wolff, für die ‚Arbeitsgruppe für Pädiatrische Hirntumoren’ der GPOH (Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie).
In Deutschland erkranken jährlich etwa 380 Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren an einem Hirntumor. Seit den 80er Jahren werden im Auftrag der GPOH multimodale Behandlungskonzepte für Hirntumoren in Therapieoptimierungsstudien evaluiert und systematisch weiterentwickelt. In Abhängigkeit von Histologie, Metastasierungsgrad und Alter der Kinder kommen dabei Operation, Chemotherapie und Bestrahlung in zunehmend differenzierter Form zum Einsatz. Derzeit werden 80-90% der in Deutschland an Hirntumoren erkrankten Kinder nach den Richtlinien der betreffenden Studien behandelt. Hauptziele sind die Verbesserung der Heilungs- und Überlebensraten sowie die Erfassung und Verbesserung von therapieassoziierter Toxizität, Spätfolgen und Lebensqualität. Durch die Identifizierung neuer Risikofaktoren und eine verbesserte Stratifizierung der Therapiegruppen sollen zunehmend risikoadaptierte Behandlungsempfehlungen erarbeitet werden. Die zahlenmäßig größten Studien HIT 2000 (für Medulloblastome/PNET/Ependymome), SIOP-LGG 2004 (für Gliome niedrigen Malignitätsgrades) und HIT-GBM (für maligne Gliome) sind Teile des Behandlungsnetzwerks HIT und werden im Folgenden vorgestellt.

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