Donnerstag, 26. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Myelofibrose
Myelofibrose
 
JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

13. März 2017
Seite 2/3

Anzeige:
Zynteglos
Zynteglos


Beste Noten für das Lungenkrebszentrum

Der onkologische Fachbereich der LungenClinic Grosshansdorf behandelt das gesamte Spektrum maligner thorakaler Neoplasien. Dabei werden alle erforderlichen Untersuchungen zur diagnostischen Einordnung und zum Staging inklusive der präoperativen Funktionsdiagnostik durchgeführt. Lokale interventionelle Verfahren wie Stent-Implantation oder Tumorabtragung mittels Laser sind ebenfalls relevante Teile der Behandlungsmöglichkeiten in der Fachklinik. Der Schwerpunkt der Abteilung ist die medikamentöse Tumortherapie als Chemotherapie, Immuntherapie oder zielgerichtete Therapie.

Seit 2012 ist die LungenClinic zertifiziertes Lungenkrebszentrum, was nicht nur die beeindruckenden Behandlungszahlen widerspiegeln. So liegt die LungenClinic Grosshansdorf laut aktuellem „Jahresbericht Lunge“ der Deutschen Krebsgesellschaft beispielsweise bei der Studienteilnahme an vierter Stelle von 42 Zentren. Bei der Zahl der 30d-Letalität nach Resektionen steht das Haus mit einer Quote von 0,4% an erster Stelle. Bei dem Aspekt der postoperativen Bronchusstumpf- bzw. Anastomoseninsuffizienz liegt die LungenClinic mit einer Quote von 0% ebenfalls an erster Stelle.

Diese Zahlen belegen die engmaschige und fein abgestimmte Arbeitsweise der interdisziplinär agierenden Ärzte und Fachbereiche im Haus. Der intensive Austausch über jeden einzelnen Fall, nicht zuletzt in der zweimal wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz, ermöglicht dabei eine genaue Prüfung der Diagnostik und Therapie, nicht nur im operativen Bereich. Hier besprechen rund 15-25 Kollegen aus der Thoraxonkologie, der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Zytopathologie die entsprechenden Fälle. Die Kollegen der Strahlentherapie, ein externer Kooperationspartner, sind dabei jedes Mal per Videokonferenz live zugeschaltet, so dass eine umfassende Therapiebesprechung möglich ist. Niedergelassene Kollegen haben hier die Möglichkeit, beispielsweise bei Verdacht auf ein Rezidiv selbstständig ihre Patienten vorzustellen. Über die thoraxchirurgische oder -onkologische Ambulanz im Haus besteht hier jederzeit – auch kurzfristig – die Möglichkeit, eigene Patienten vorzustellen.
 
Abb. 2: Setzen sich interdisziplinär für die Lungengesundheit ihrer Patienten ein (v.l.n.r.): Prof. K. F. Rabe, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Pneumologie, Dr. J. Wermbter, Chefarzt Anästhesie, Dr. C. Kugler, Chefarzt Thoraxchirurgie, Prof. M. Reck, Chefarzt Onkologie.
Abb. 2: Diese Ärzte setzen sich interdisziplinär für die Lungengesundheit ihrer Patienten ein (Gruppenbild).


International relevante Forschung aus Großhansdorf

Die Expertise der LungenClinic wird durch die hohe wissenschaftliche Aktivität des Teams unterstrichen. Neben zahlreichen pneumologischen, thoraxchirurgischen und onkologischen Forschungsprojekten liegt seit Jahrzehnten ein Schwerpunkt auf der klinischen Forschung. Durch diese kontinuierliche Arbeit hat das Haus mit zur Weiterentwicklung von Behandlungsmöglichkeiten nicht zuletzt bei Lungenkrebs beigetragen. Erst kürzlich wurden aus der LungenClinic Grosshansdorf die Ergebnisse einer globalen Studie publiziert, in der zum ersten Mal die Überlegenheit einer Immuntherapie gegenüber einer Chemotherapie bei ausgewählten nicht vorbehandelten Lungenkrebspatienten gezeigt wurde.  Diese Forschungsmöglichkeiten stellen nicht nur einen großen Mehrwert für die Patienten dar, sondern eröffnen auch interessante berufliche Perspektiven für den medizinischen Nachwuchs.

Die LungenClinic Grosshansdorf ist darüber hinaus an das Airway Research Center North (ARCN) angeschlossen, einer von 5 Standorten des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL). Dieser Zusammenschluss führender universitärer, außeruniversitärer und klinischer Einrichtungen aus ganz Deutschland hat zum Ziel, neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie von weit verbreiteten Lungenerkrankungen zu entwickeln. Nicht nur hier, sondern auch in weiteren Studien wird intensive Grundlagenforschung in der LungenClinic betrieben.

Mit zahlreichen, jährlich organisierten Fortbildungsveranstaltungen, nicht selten in Kooperation mit Fachgesellschaften wie beispielsweise der „Norddeutschen Bronchialkarzinom Arbeitsgruppe“, geben die Kollegen der LungenClinic Grosshansdorf aktuelles Wissen weiter. Im November dieses Jahres ist dabei erstmalig eine bundesweite Fachtagung der LungenClinic Grosshansdorf rund um das Thema „Lunge“ geplant.
 

Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Die LungenClinic Grosshansdorf: Modernstes Spezialistenwissen seit über 100 Jahren"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab