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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
18. Januar 2005

Keimzelltumoren bei Kindern und Jugendlichen

U. Göbel1, G. Calaminus1, P. Schmidt2, D.T. Schneider1, Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und -Immunologie, Düsseldorf (1), für die Arbeitsgruppe Maligne Keimzelltumoren der GPOH (Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie),Dr. von Ha
Keimzelltumoren des Hodens stellen bei jungen Männern im Alter von 16-35 Jahren die häufigste bösartige Erkrankung dar und lassen sich im Rahmen der aktuellen Behandlungsprotokolle in der ganz überwiegenden Mehrzahl heilen. Die risikostratifizierte Therapie besteht immer aus einer Tumororchiektomie und in Abhängigkeit von der Histologie und dem Tumorstadium einer adjuvanten systemischen Chemotherapie und/oder lokoregionalen Bestrahlung. Bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 15 Jahren sind Keimzelltumoren sehr viel seltener und nur bei ca. 15% der Erkrankten im Hoden lokalisiert. Jeweils 20% der Keimzelltumoren manifestieren sich im Kopf oder der Steißbeinregion; 30% in den Ovarien; die restlichen 15% verteilen sich auf den Gesichtsschädel/Hals, das Mediastinum, den Retroperitonealraum sowie Vagina/Uterus bzw. Prostata. Aufgrund dieser verschiedenen Lokalisationen stellen die Keimzelltumoren bei Kindern und Jugendlichen eine interdisziplinäre Aufgabe dar, die seit Anfang der 80er Jahre mit Hilfe der kooperativen Therapieprotokolle für maligne Hodentumoren (MAHO-Protokolle) und maligne Keimzelltumoren anderer Lokalisation (MAKEI / SIOP CNS GCT Protokolle) behandelt werden.

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