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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
18. August 2005

Invasive Mykosen: Aktuelle Diagnostik und Therapie

Olaf Penack, Mark Reinwald, Martin Schmidt-Hieber, Stefan Schwartz, Eckhard Thiel, Igor Wolfgang Blau; Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin; Charité Universitätsmedizin Berlin; Campus Benjamin Franklin.
In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Langzeitprognose von Patienten mit akuten Leukämien, hochmalignen Lymphomen und anderen hämatologischen/onkologischen Erkrankungen aufgrund intensivierter Chemotherapien verbessert. Als Folge der Behandlung besteht jedoch oft eine anhaltende Immunsuppression mit der Gefahr opportunistischer Infektionen. Insbesondere prolongierte Neutropenien, graft-versus-host Erkrankung (GVHD) nach allogener Stammzelltransplantation und antineoplastische Therapien, die eine langfristige Störung der T-Zell Immunität hervorrufen, sind mit erhöhter Inzidenz invasiver Mykosen assoziiert. Dank sensitiver diagnostischer Methoden und potenter Antimykotika mit breitem Wirkspektrum können invasive Mykosen zunehmend früher diagnostiziert und effektiver behandelt werden, was zu einer Prognoseverbesserung geführt hat. Trotz des verbesserten Managements bleiben invasive Mykosen eine Hauptursache für fatale infektiöse Komplikationen nach intensivierten Chemotherapien. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand der Diagnostik und der Therapie invasiver Mykosen in der Hämatologie und Onkologie zusammen.

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