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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
01. September 2007

Impfstoff gegen Ovarialkarzinom: Patientinnen können an neuer Studie teilnehmen

Der neue Impfstoff Abagovomab kann möglicherweise verhindern, dass Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom erkrankt sind, nach einer scheinbar erfolgreichen Erstbehandlung bestehend aus Operation und Chemotherapie einen Rückfall erleiden. „Wir können vielen Frauen mit Ovarialkarzinom Mut machen, denn die ersten Daten mit dem Impfstoff Abagovomab sind vielversprechend“, bekräftigte der Studienleiter Prof. Dr. Jacobus Pfisterer von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universiätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel, auf der ersten Pressekonferenz der Studiengruppe der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) zu dieser Studie. Sie heißt in Deutschland AGO-Ovar 10, international MIMOSA-Studie (Monoclonal antibody Immunotherapy for Malignancies of the Ovary by Subcutaneous Abagovomab).
Im Rahmen der MIMOSA-Studie werden weltweit 900 Frauen behandelt, von denen zwei Drittel mit dem Impfstoff und ein Drittel mit Placebo geimpft werden. So erhalten 600 Frauen bereits vor der Zulassung des Impfstoffs die Chance einer möglicherweise heilenden Behandlung. Am 8. März, dem Weltfrauentag, wurde in Deutschland die erste Patientin in die Studie eingeschlossen.

Patientinnen und Ärzte können sich über kostenlose
Infohotline (Tel.: 0800 – 6644857) über die MIMOSA-Studie,
deren Einschlusskriterien und das nächstgelegene
Studienzentrum informieren.
Die Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Dienstags von 15:00 -17:00 Uhr und Donnerstags von 10:00 - 12:00 Uhr.

Quelle:


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