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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
13. September 2011

Editorial zum Titelthema Nierenzellkarzinom

Schätzungen zufolge werden in Deutschland mehr als 17.000 Fälle von malignen Nierentumoren neu diagnostiziert, wobei es sich bei 85% um ein Nierenzellkarzinom (RCC) handelt. Bis zu 30% der RCC-Patienten erleiden ein Rezidiv. Viele Jahre lang gab es beim metastasierten RCC (mRCC) außer einer Immuntherapie kaum Behandlungsmöglichkeiten, da Chemo- und Strahlentherapie bei diesem Tumor wirkungslos sind. Nach der Einführung von Medikamenten, die zielgerichtet die Angiogenese und deren Stoffwechselweg in der Tumorzelle beeinflussen, hat sich das progressionsfreie Überleben der Patienten im Mittel verdoppelt. Die unspezifische Immuntherapie des mRCC mit den Zytokinen Interferon-α und Interleukin-2 ist damit in den Hintergrund getreten. Einen Überblick zur aktuellen medikamentösen Therapie des mRCC, die sich derzeit extrem im Fluss befindet, gibt Thomas Steiner von der Klinik für Urologie in Erfurt in seinem Artikel.

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