Montag, 21. Juni 2021
Navigation öffnen
JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
18. August 2005

Bisphosphonate und ihre häufigsten Nebenwirkungen

Ingo J. Diel, Raoul Bergner, Knut A. Grötz. Institut für gynäkologische Onkologie, Mannheim, Medizinische Klinik A, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden.
Bisphosphonate sind integraler Bestandteil der systemischen Therapie ossärer Metastasen. Intravenös oder oral verabreicht senken sie die Zahl sogenannter skelettaler Komplikationen (skeletal related events= SRE`s). Dazu zählen vertebrale und nicht-vertebrale Frakturen, sowie die Notwendigkeit einer Strahlentherapie und/oder einer stabilisierenden Operation. Hingegen werden Schmerzreduktion, Verbesserung der Lebensqualität und die Vermeidung hyperkalzämischer Episoden unverständlicherweise nur selten als Skelettkomplikationen gewertet. Da aber Bisphosphonate fast ausschließlich in der palliativen Situation eingesetzt werden, sind gerade die letztgenannten Punkte von größter Bedeutung für die Lebensqualität der Patienten und den Therapieerfolg. Wenig Nebenwirkungen und geringe Toxizität werden beim Einsatz supportiver Medikamente vorausgesetzt. Bekanntlich schneiden Bisphosphonate in diesem Punkt sehr gut ab. Oder doch nicht?

Sie haben eine Seite aufgerufen, die Informationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel enthält. Nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) dürfen diese Informationen nur medizinischen Fachkreisen zugänglich gemacht werden.

Um das gesamte Angebot unserer Plattform nutzen zu können, müssen Sie sich mit Ihren Benutzerdaten einloggen.

Das könnte Sie auch interessieren
Deutsche Krebshilfe fördert kooperatives interdisziplinäres Netzwerk für onkologische Sport- und Bewegungstherapie in der Region Frankfurt/Rhein-Main
Deutsche+Krebshilfe+f%C3%B6rdert+kooperatives+interdisziplin%C3%A4res+Netzwerk+f%C3%BCr+onkologische+Sport-+und+Bewegungstherapie+in+der+Region+Frankfurt%2FRhein-Main
© oneinchpunch / Fotolia.com

Körperliche Bewegung und Sport haben vielfältige positive Wirkungen, wenn sie begleitend zu einer Krebstherapie eingesetzt werden. Therapiebedingte Nebenwirkungen, das bei nahezu allen Patienten beobachteten Müdigkeits-Syndrom (Fatigue), sowie subjektive Belastungen der Therapie und der Erkrankung werden durch regelmäßige körperliche Bewegung wesentlich erleichtert. Dennoch gibt es derzeit noch keine...

Prävention: „Körperliche Aktivität so wichtig wie ein Krebsmedikament“
Pr%C3%A4vention%3A+%E2%80%9EK%C3%B6rperliche+Aktivit%C3%A4t+so+wichtig+wie+ein+Krebsmedikament%E2%80%9C
© Heidi Mehl / Fotolia.com

Nach Schätzungen beruhen etwa 70 Prozent aller behandelten Erkrankungen in den Industrienationen auf Lebensstilfaktoren, wie Übergewicht, das aufgrund von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung entstanden ist. Ein gesunder Lebensstil sei ein wesentlicher Präventionsfaktor und müsse dringend gesundheitspolitisch verankert werden, fordert ein Experte im Vorfeld der MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016. Es gelte nicht...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Bisphosphonate und ihre häufigsten Nebenwirkungen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.