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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
13. September 2011

Antiresorptive Therapien bei fortgeschrittenen Tumoren – Standards und Entwicklungen

Christoph Aulmann, II. Medizinische Klinik, Klinikum Augsburg.
Bisphosphonate sind etablierte Substanzen und werden in der onkologischen Versorgung zum Knochenschutz bei Patienten mit ossären Metastasen bzw. Osteolysen des Multiplen Myeloms eingesetzt. Bisphosphonate binden gezielt an Knochenareale mit hohem Umbau und verhindern so Skelettkomplikationen, reduzieren Schmerzen und verbessern die Lebensqualität der Patienten. Moderne Aminobisphosphonate (Zoledronat, Pamidronat und Ibandronat) wurden zudem in einer Vielzahl präklinischer Studien auf potentielle Antitumoreigenschaften untersucht. In klinischen Studien wurde zusätzlich zur Osteoprotektion eine Verbesserung der Progressionsfreiheit und des Überlebens beschrieben. Das Portfolio der antiresorptiven Substanzen wurde durch den monoklonalen Antikörper Denosumab erweitert. In diesem Review werden aktuelle Standards und neue Entwicklungen in der antiresorptiven Therapie in der onkologischen Praxis kritisch beleuchtet.

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