Sonntag, 26. Mai 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

09. November 2018 Studies of Special Interest

Studies of Special Interest in dieser Ausgabe ist BMS CA224-060 bei Patienten mit nicht-operablem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-negativen Adenokarzinom des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs (AEG) sowie DANTE zur perioperativen Therapie von operablen lokal fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs (AEG).
Anzeige:
Fachinformation
Relatlimab-Kombinationstherapie bei Magenkrebs

Die BMS CA224-060 ist eine open-label, randomisierte, multizentrische Phase-II-Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit des Anti-LAG-3-Antikörpers Relatlimab in Kombination mit Nivolumab und Chemotherapie (FOLFOX/XELOX) vs. Chemotherapie (FOLFOX/XELOX) + Nivolumab allein als Firstline-Behandlung bei Patienten mit nicht-operablem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-negativen Adenokarzinom des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs (AEG). Durch die Blockade der herunterregulierenden Signalwege verstärkt Relatlimab die Anti-Tumor-Immunantwort und hat daher das Potential, die Wirkung anderer immunokologischer Antikörper, wie Nivolumab, zu verstärken. Eingeschlossen werden können Patienten mit einem ECOG 0-1, mit neu diagnostiziertem HER2-negativen Magenkarzinom ohne Vortherapie, bei dem eine messbare Läsion nach RECIST 1.1 vorliegt. Primärer Endpunkt ist die Gesamtansprechrate (ORR). Die Therapie wird bis zum Progress oder dem Auftreten inakzeptabler Nebenwirkungen fortgesetzt.

Details zur Studie auf www.med4u.org/14095



Perioperatives FLOT + Atezolizumab firstline

Bei DANTE handelt es sich um eine randomisierte, offene Phase-II-Studie zur perioperativen Therapie von operablen lokal fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs (AEG). Es erfolgt im Rahmen der Studie eine Therapie mit Atezolizumab, einem PD-L1-Checkpoint-Inhibitor, in Kombination mit FLOT (5-Fluorouracil (5-FU), Folinsäure, Oxaliplatin und Docetaxel) vs. FLOT alleine. Es wird geprüft, ob die Kombination von Atezolizumab mit FLOT die Behandlungsergebnisse von FLOT weiter verbessern kann. Nach 4 Zyklen FLOT mit oder ohne Atezolizumab soll in beiden Gruppen eine Operation erfolgen. Nach der Operation erhalten die Patienten innerhalb von 6 bis 8 Wochen 4 weitere Zyklen FLOT mit oder ohne Atezolizumab. Die Patientengruppe mit der zusätzlichen Gabe des Antikörpers erhält nach dem Ende der FLOT + Atezolizumab-Kombinationstherapie 8 weitere Gaben Atezolizumab als Monotherapie jeweils alle 3 Wochen. Der primäre Endpunkt der Studie ist das progressionfreie Überleben (PFS). Einschlusskriterien sind ECOG 0-1, lokal fortgeschrittenes und nicht vorbehandeltes Adenokarzinom des Magens und des AEG.

Details zur Studie auf www.med4u.org/14105

 

Das könnte Sie auch interessieren

Primäre Studienendpunkte: Gesamtüberleben oder progressionsfreies Überleben - gibt es einen Goldstandard?

Anerkanntes Ziel einer Therapie von Krebspatienten ist die Verbesserung des Überlebens und der Lebensqualität. Historisch gesehen gilt die Gesamtüberlebenszeit (OS = overall survival) als der wichtigste primäre klinische Endpunkt einer Studie. Doch das Gesamtüberleben als primärer Studienendpunkt unterliegt nicht zuletzt aufgrund der Fortschritte, die in letzten Jahren in der Krebstherapie erzielt wurden, gewissen Einschränkungen. So können...

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Je sauberer der Darm, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge. Darauf weisen Experten im Vorfeld des Kongresses Viszeralmedizin 2016 in Hamburg hin. Um den Darm optimal für die „Koloskopie“ vorzubereiten, sollten Patienten auf zwei Tage verteilt eine Poly-Ethylen-Glykol-Lösung (kurz: PEG) als Abführmittel zu sich nehmen, so die Mediziner. Die Darmspiegelung gilt als eines der effektivsten Verfahren der Krebsvorsorge...

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum


Etwa zwei Drittel aller Berufstätigen, die an Krebs erkrankt sind, kehren zurück in das Arbeitsleben. Für viele ist die Motivation hoch, denn wer arbeitet, erobert sich ein Stück Normalität zurück. Doch der Wiedereinstieg sollte behutsam erfolgen und an die individuelle Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Nach längerer Arbeitsunfähigkeit bieten die Leistungen der beruflichen Rehabilitation ein breites Spektrum, um die...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Studies of Special Interest"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.