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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

07. September 2017 Schwerpunkte Lymphome und Hirntumoren

In dieser Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE finden Sie mit Lymphomen und Hirntumoren zwei Entitäten, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben, bei denen aber die Etablierung neuer Therapiestandards und der Einsatz neuer Substanzen eine zentrale Rolle spielt.
Martin Dreyling
Herr Reimer aus Essen gibt einen Überblick über die meist aggressiv verlaufenden peripheren T-Zell-Lymphome. Darüber hinaus können Sie durch gründliches Studium dieses interessanten Beitrags auch 2 CME-Punkte erwerben.

Den Therapiestandard bei ZNS-Lymphomen und eine Zusammenstellung immuntherapeutischer Bestrebungen bei Non-Hodgkin-Lymphomen stellt Herr Novotny aus Heidelberg vor. Aggressive Lymphome werden glücklicherweise durch die modernen Therapiekonzepte immer besser behandelbar, speziell beim Mantelzell-Lymphom kann man in vielen Fällen schon von chronischen Erkrankungen sprechen. Neben meinem Interview stellt Herr Seiler aus München die zwei aktuell rekrutierenden Erstlinien-Studien vor: Sie evaluieren, ob bei jüngeren Patienten Ibrutinib die Hochdosistherapie ersetzen kann bzw. ob auch ältere Patienten von hochdosiertem Cytarabin und einer Rituximab-Lenalidomid-Erhaltungstherapie profitieren.

Ergänzend finden Sie zu diesem Themenkomplex noch jeweils ein Meinungsbild von Frau Eichhorst zu Kombinationstherapien bei der CLL (Ibrutinib, Obinutuzumab, Venetoclax) sowie eine Übersicht von Frau Tometten zur Rolle der Stammzelltransplantation bei aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen, respektive dem DLBCL.

Der zweite Themenblock befasst sich mit ZNS-Tumoren, hierzu gibt Herr Kaul in seinem Interview einen Ausblick auf neue zielgerichtete und Immuntherapie-Ansätze bei dieser Entität. Herr Sahm präsentiert die Neuerungen der aktuellen WHO-Klassifikation der Gliome.

Wie man die heutige Flut an neuen Wirkstoffen, für die im Sinne der Translation schnell die Zulassung angestrebt wird, in daran angepasste Studienkonzepte einbringen kann, legt Herr Ochsenreither in seinem Beitrag dar.

Nehmen Sie diese vielseitig ausgerichtete Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE und ein Getränk Ihrer Wahl am besten mit auf Terrasse oder Balkon – und genießen Sie den Spätsommer,

Ihr
Prof. Dr. M. Dreyling, München

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