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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

11. Dezember 2001 SERM-Antiöstrogene zur Prävention

Das Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin erforscht derzeit neuartige SERM-Antiöstrogene, die mit dem körpereigenen Östrogen um die Rezeptorbindung konkurrieren.
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0 Solche Substanzen wären zur Prävention von Mammakarzinomen von Bedeutung. Als gewebespezifische Therapeutika könnten diese Wirkstoffe die protektiven Effekte des Östrogens entfalten, ohne jedoch proliferative Auswirkungen auf Brustgewebe und Endometrium zu haben. Als vielversprechende Leitstrukturen für SERM-Antiöstrogene haben sich die am Institut entwickelten Typ-II-Östrogene herausgestellt. Zu dieser Gruppe gehören heterozyklische Verbindungen vom Typ Piperazin, Imidazolin und Imidazol. Die Arbeitsgruppe von Prof. Ronald Gust konnte zeigen, dass – entgegen bisheriger Annahme – nicht alle hormonell wirkenden Substanzen an den Östrogenrezeptor binden, sondern dass dieser verschiedene Anker besitzt, an denen die kleinen Moleküle ankoppeln können. Entsprechend scheint auch die Genaktivierung des Östrogenrezeptors in unterschiedlicher Weise zu erfolgen. Derzeit werden weitere Modellverbindungen synthetisiert und deren dreidimensionale Struktur mit spektroskopischen Methoden aufgeklärt. Die Bindung der Wirkstoffe wird auf molekularer Ebene und durch Östrogenrezeptor-Studien im Ganz- Zell-Assay verfolgt.

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