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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

04. September 2014 Pembrolizumab - neue vielversprechende Therapieoption beim malignen Melanom

4th European Post-Chicago Melanoma/Skin Cancer Meeting

Was haben wir auf dem diesjährigen ASCO gelernt? Der personalisierte Therapieansatz beim malignen Melanom war sehr spannend, sagte Prof. Axel Hauschild, Kiel. Eines der Hauptthemen war die auf dem ASCO vorgestellte Studie mit dem Anti-PD1-Antikörper Pembrolizumab, über die Dr. Sanjiv Agarwala aus Bethlehem, USA, berichtete.

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In der großen, laufenden Phase-Ib-Studie (Keynote-a001) wurde Pembrolizumab als Monotherapie bei 411 Patienten mit fortgeschrittenem Melanom eingesetzt, und zum Zeitpunkt der Analyse zeigten 72% der evaluierbaren Patienten, die mindestens einen Scan während der Behandlung hatten, einen Tumorrückgang. Die Gesamtansprechrate nach RECIST v1.1 im zentralen Review betrug 34%, bei Patienten, die Ipilimumab-naiv waren 40%, und 28% bei Ipilimumab-Vorbehandelten. Das mediane progressionsfreie Überleben gemäß RECIST-Kriterien lag bei 5,5 Monaten, wobei es sich bei Patienten mit und ohne Ipilimumab-Vorbehandlung nicht signifikant unterschied (5,4 und 5,6 Monate). 88% der Patienten zeigten zum Zeitpunkt der Analyse ein anhaltendes Ansprechen - sowohl die mit Ipilimumab - als auch die nicht mit Ipilimumab-vorbehandelten Patienten. Die mediane Dauer des Ansprechens wurde noch nicht erreicht, hob Agarwala hervor. Auch das Gesamtüberleben sei vielversprechend mit einer Rate von 69% nach einem Jahr. Es wurde kein Unterschied beobachtet zwischen der eingesetzten Dosis von 2 mg/kg q3w und 10 mg/kg q3w, weder bei den Ipilimumab-naiven noch Ipilimumab-vorbehandelten Patienten, so dass 2 mg/kg q3w die empfohlende Dosis ist. "Pembrolizumab zeigt über alle getesteten Dosierungen hinweg ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil und ist eine vielversprechende Therapieoption für Patienten mit fortgeschrittenem Melanom", so Agarwala abschließend.

Kefford et al. konnten nachweisen, dass das Ansprechen auf Pembrolizumab mit dem PD-L1-Status korreliert. Die Ansprechrate in der gesamten Patientenpopulation betrug 40%, bei PD-L1-Positivität 49% und bei PD-L1-Negativität 13%. Dieser Unterschied war statistisch signifikant. Die klinische Relevanz von PD-L1-Expression als Biomarker beim malignen Melanom ist aber noch unklar, so Kefford.

as

Satellitensymposium III, Veranstalter MSD: "ASCO 2014 Update: Are we ready for a personalized approach in malignant melanoma management?", München, 26.6.2014


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