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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

18. Dezember 2007 PACT untersucht mangelnde Therapietreue bei Brustkrebspatientinnen

Im Vergleich zu Tamoxifen senkt Anastrozol in der adjuvanten Therapie das Rückfallrisiko bei postmenopausalen Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs um weitere 26%. Dennoch brechen viele Patientinnen, die eine Antihormontherapie begonnen haben, bereits im ersten Jahr ihre Behandlung ab. Deutsche Apothekendaten zeigen, dass nach 18 Monaten nur noch 50% die antihormonelle Therapie durchführen.
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Diese mangelnde Compliance ist ein hoher Risikofaktor, betonte Prof. Rolf Kreienberg, Ulm. Ob sich die mangelnde Therapie­treue durch regelmäßige Informationen ver­bessern lässt, untersucht das PACT*-Programm seit Oktober 2006, in das inzwischen rund 1000 Patientinnen aus 109 Brustzentren deutschlandweit aufgenommen wurden. Gleichzeitig soll in dieser Untersuchung geklärt werden, zu welchem Zeitpunkt die Therapie abgebrochen wird, was zum Abbruch der Therapie führt und ob sich durch die regelmäßige Einnahme des Aromatasehemmers Anastrozol das Rezidivrisiko senken und das krankheitsfreie Überleben verlängern lässt. Rund 5000 postmenopausale Frauen mit hormonrezeptorpositiven Tumoren in frühen Stadien, die den Aromatasehemmer Anastrozol erhalten, können an der PACT-Studie teilnehmen. Die PACT-Untersuchung wurde von 6 Brustkrebsexperten zu­sam­men mir der Firma AstraZeneca initiiert.

Quelle: Pressegespräch: 1 Jahr Pact: Eine Standortbestimmung, Bonn, 26.10.2007. Veranstalter: AstraZeneca Onkologie
*Patient´s Anastrozole Compliance to Therapy
Weitere Informationen unter: www.pact-programm.de


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