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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

16. März 2007 Nebenwirkungen der Bisphosphonate: Auf renale Sicherheit kommt es an

Bisphosphonate werden in der onkologischen Supportivtherapie oft jahrelang gegen Knochenschmerzen bei Metastasen eingesetzt. Daher ist in 2-3% der Fälle mit gravierenden Nebenwirkungen zu rechnen. Doch dabei gibt es deutliche Differenzen zwischen den einzelnen Substanzen.
Eine der Nebenwirkungen, die zu den häufigeren gezählt wird, ist die renale Toxizität. Am nierensichersten ist Experten zufolge intravenös appliziertes Ibandronat. Zu erklären ist dies allem Anschein nach mit der höheren Eiweißbindung und der relativ kurzen Gewebe-Halbwertszeit von 25 Tagen, die beispielsweise bei Zoledronat 150 bis 200 Tage beträgt. Je länger die Gewebe-Halbwertszeit, desto eher kommt es zur intrarenalen Kumulation des Wirkstoffs, und von deren Ausmaß wird der Grad des Nierenschadens bestimmt.
Aufgrund seiner Nierensicherheit lässt sich Ibandronat selbst bei schwerer renaler Insuffizienz einsetzen. In einer Studie, an der Frauen mit Mammakarzinom und ossären Metastasen teilnahmen, wurde überprüft, wie es um die renale Sicherheit von 6 mg Ibandronat, infundiert über 15 oder 60 min, bestellt ist. Unter beiden Regimen verschlechterte sich die Nierenfunktion nicht, sagte Dr. Roger von Moos, St. Gallen. Deshalb wird demnächst die Zulassung der Kurzzeitinfusion erwartet.

kbf

Quelle: Wissenschaftl. Jubiläumsveranstaltung, Frankfurt am Main, 1. bis 2. Dezember 2006; Veranstalter; Roche Pharma AG


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