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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

18. Januar 2006 Nasopharynxkarzinom: Weitere Teilnehmer für Nachfolgestudie gesucht

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Die Kombination von Chemotherapie und Bestrahlungen mit dem Wirkstoff Beta-Interferon (Fiblaferon®) hat neue Maßstäbe in der Behandlung fortgeschrittener Nasopharynxkarzinome gesetzt. Bei der bisher weltweit größten Studie zur Behandlung derartiger Karzinome bei Kindern und Jugendlichen konnte bei 91% der Patienten eine komplette Remission der Tumore über einen mittleren Beobachtungszeitraum von 48 Monaten erreicht werden. „Keine andere in der Literatur erwähnte Studie zur Behandlung des Nasopharynxkarzinoms bei Kindern und Jugendlichen erreicht diese guten Ergebnisse“, betont Studienleiter Privatdozent Dr. med. Rolf Mertens von der Universitätskinderklinik Aachen. Die Ergebnisse haben Mertens und seine Kooperationspartner am 1. September im Fachmagazin Cancer (Volume 104, Issue 5) veröffentlicht.
Untersucht wurden 59 Patienten zwischen 8 und 25 Jahren mit einem Altersdurchschnitt von 13 Jahren. Lediglich bei drei Patienten traten Metastasen nach der Therapie auf; bei zwei Patienten kehrte der ursprüngliche Tumor zurück.

Nun sollen die viel versprechenden Ergebnisse in einer seit August 2003 laufenden multizentrischen Folgestudie untermauert werden. Dazu werden weitere Studienteilnehmer bis einschließlich 25 Jahre gesucht.
Ältere Teilnehmer können als Beobachtungspatienten aufgenommen werden. Sie werden nach denselben Protokollen behandelt. Im Vergleich zur Ursprungsstudie wurden die Dosen von Chemotherapie und Bestrahlung reduziert und Methotrexat herausgenommen.
Patienten mit Nasopharynxkarzinomen der Stadien I und II erhalten eine Bestrahlung mit anschließender 6-monatiger Behandlung mit Beta-Interferon. Patienten mit fortgeschrittenen Nasopharynxkarzinomen der Stadien III und IV werden zunächst mit Chemotherapie (Cisplatin + 5-FU) behandelt, dann bestrahlt und anschließend sechs Monate mit Fiblaferon® behandelt. Fiblaferon®, ein natürliches Beta-Interferon, welches für das undifferenzierte Nasopharynxkarzinom zugelassen ist, kann dank seiner guten Verträglichkeit von der dritten Behandlungswoche an in der Regel ambulant verabreicht werden.

Ärzte und Patienten, die sich an der Studie beteiligen wollen, wenden sich bitte an:
PD Dr. med. Rolf Mertens
Universitätskinderklinik RWTH Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
rmertens@ukaachen.de

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