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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

30. Oktober 2018
Seite 4/4

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Nicht-skelettale Komplikationen
 
Die nicht-skelettalen Komplikationen bei Patienten mit PCA sind besonders durch das Fortschreiten der Erkrankung bedingt. Durch lokalen Progress kann es zu Blasenentleerungsstörungen oder lokaler Verlegung bzw. Infiltration der Ureterostien mit nachfolgendem Harnstau, aber auch zur interventionsbedürftigen Makrohämaturie kommen. Die Komplikationen bei Entwicklung von Lympknotenmetastasen des PCA können in mannigfaltiger Ausprägung auftreten. Durch lokale Kompression besonders im Retroperitoneum und Becken kann wiederum der Harntransport gestört werden. Zudem kann durch Kompression von Nerven eine behandlungsbedürftige Schmerzsymptomatik verursacht werden, welche nicht selten der Einbeziehung eines Schmerztherapeuten bedarf. Durch Kompression von Blutgefäßen steigt ebenfalls die Gefahr thrombotischer Ereignissen, welche im PCA ebenfalls durch paraneoplastische Gerinnungsaktivierung verursacht sein können.


Harntransportstörung und Makrohämaturie
 
Durch den lokalen Progress bedingt kommt es bei einigen Patienten mit fortgeschrittenem PCA zu obstruktiv bedingten Blasenentleerungsstörungen, die über einen Harnstau bis hin zum postrenalen Nierenversagen führen können. In der Akutsituation kann hier mithilfe einer urethralen oder suprapubischen Harnableitung Linderung verschafft werden und die Nierenfunktion ggfs. regenerieren. Im weiteren Verlauf kann hier dann eine palliative transurethrale Resektion der Prostata erfolgen (40). Mittels schonender Laser-unterstützer Verfahren kann auch im Setting einer kompromittierten Gerinnung eine Deobstruktion der Prostata durchgeführt werden (41). Mit den o.g. Methoden kann zudem eine durch den lokalen Progress verursachte Blutung im Sinne einer Makrohämaturie gestillt werden.

Durch lokalen Progress oder Metastasierung im Bereich des Beckens und des Retroperitoneums kommt es nicht selten zur Obstruktion der Ureter/-ostien mit konsekutivem Harnstau. Dieser kann mittels endourologischer Einlage einer Harnleiterschienung behoben werden. Die Verwendung von z.B. metallischen oder thermoexpandierenden Nickel-Titan-Implantaten zur Einbringung in den Harnleiter kann die Einliegezeit der Implantate besonders in Patienten mit kompensierter Nierenfunktion im Vergleich zu Polyurethan-, Silikon- oder Hydrogel-Implantaten deutlich verlängern (42, 43). In Fällen, in welchen eine retrograde Schieneneinlage nicht möglich ist, bedarf es einer perkutanen Ableitung der Harnstauungsniere mittels antegrader Harnleiterschienenanlage oder Nephrostomie.


Koagulopathien beim PCA
 
Bei Patienten mit fortgeschrittenem PCA können verschiedene Koagulopathien wie die disseminierte intravasale Gerinnung (DIC), die primäre Fribrinolyse, thrombozytopenisch thrombotische Purpura (TTP), wandernde Thrombophlebitis (Trousseau-Syndrom) und ein erworbener Faktor-VIII-Mangel auftreten (44). Die häufigste paraneoplastische Koagulopathie bei Patienten mit PCA stellt die DIC dar. DIC-typische Laborveränderungen (Thrombozytopenie, erniedrigtes Fibrinogen, erhöhte D-Dimere) treten bei 13%-30% aller PCA-Patienten auf. Eine klinisch relevante Blutungsneigung tritt lediglich in 0,4%-1,65% der Fälle auf (45). Der genaue Mechanismus der Entstehung der DIC im PCA ist bislang nicht abschließend geklärt. Mehrere Studien zeigten die Expression von prokoagulatorischen Oberflächenmolekülen auf Tumorzellen. Zudem scheinen verschiedene proinflammatorische Zytokine wie Interleukin 6 und Tumor-Nekrose-Faktor an der Entwicklung einer DIC im PCA beteiligt zu sein (46). Die klinische Ausprägung einer DIC kann sich in einer Blutungsneigung, einer Thromboseneigung oder beidem zeigen (47). Im Vordergrund der Therapie bei der kompensierten DIC mit lediglich geringer Blutungsneigung sollte die Behandlung des PCA stehen (44). Die Behandlung einer klinisch relevanten DIC sollte stets in Kollaboration mit einem erfahrenen Hämostaseologen erfolgen, da die Wahl der Therapie je nach klinischer Ausprägung von Thromboseneigung bzw. Blutungsneigung mit unter anderem Applikation von Heparin, AT3, Protein-C-Konzentrat oder Thrombozytenkonzentraten eine individualisierte Therapie erfordert (48).
 

Thrombosen
 
Die Gefahr der Entwicklung einer Thrombose bei Patienten mit PCA liegt zum einen in der lokalen Kompression durch v.a. Metastasen, zum anderen in einem hyperkoagulopatorischen Setting (s.o.) im PCA sowie behandlungsbedingt durch die ADT begründet. In einer großen Studie konnten beim fortgeschrittenen PCA in 8%-9% der Patienten thromboembolische Ereignisse festgestellt werden, während lediglich 2%-3% im frühen Stadium der Erkrankung betroffen waren (49). Die Therapie einer Thrombose richtet sich nach den Empfehlungen der aktuellen AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften)-Leitlinien „Therapie der Venenthrombose und Lungenembolie“ (50). Bei Fortbestehen der aktiven Tumorerkrankung sollte die Antikoagulation mittels niedermolekularem Heparin (NMH) langfristig fortgeführt werden unter vorrangiger Berücksichtigung des patientenindividuellen Blutungsrisikos (50). Die Notwendigkeit einer prophylaktischen Antikoagulation kann mithilfe des Khorana-Scores ermittelt werden. Dieser beinhaltet neben der Entität des Tumors die Thrombozytenzahl, den Hämoglobinwert, die Leukozytenzahl und den BMI (51). In neuen Studien konnte zuletzt eine Nichtunterlegenheit der neuen oralen Antikoagulantien (NOAK) gegenüber NMH gezeigt werden (52). Aufgrund dieser Ergebnisse kann die Einbeziehung der NOAK in die Behandlung von Thrombosen während aktiver Tumorerkrankung zukünftig erwartet werden.


Fazit
 
Skelettale und nicht-skelettale Komplikationen haben einen wichtigen Einfluss auf Krankheitsverlauf und Lebensqualität bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom. Die Applikation von Antiresorptiva ermöglicht eine Reduktion des Risikos skelettaler Komplikationen bei Patienten mit CRPC. Beim metastasierten hormonsensiblen PCA konnte bislang kein Nutzen einer antiresorptiven Therapie gezeigt werden. Enzalutamid und Abirateron können skelettale Komplikationen verzögern und darüber hinaus zusätzlich das Gesamtüberleben von PCA-Patienten verbessern. Bei Patienten mit ADT-induzierter Osteoporose kann Denosumab das Frakturrisiko reduzieren.
 
Bezüglich der nicht-skelettalen Komplikationen, zumeist durch den lokalen Tumorprogress oder Metastasierung bedingt, scheint ein individualisiertes, patientenzentriertes Konzept für den Therapieerfolg von eminenter Wichtigkeit. Welche Harnableitung bei Tumorprogress- oder Metastasen-bedingter Harntransportstörung zum Einsatz kommt, muss patientenspezifisch angepasst werden. Beim Auftreten von Thrombosen unter aktiver Tumorerkrankung bedarf es der Einleitung einer antikoagulatorischen Therapie mittels NMH, welche unter Berücksichtigung des individuellen Blutungsrisikos langfristig fortgeführt werden sollten. Koagulopathien mit klinischer Relevanz zeigen sich beim PCA nur selten, sollten dann aber in interdisziplinärem Konsens behandelt werden.
 

Interessenkonflikt: A. Stenzl & T. Todenhöfer – Beratertätigkeit: Amgen, Janssen

Zum Artikel Management skelettaler und nicht-skelettaler Komplikationen beim Prostatakarzinom ist auch ein CME-Test verfügbar – hier kommen Sie direkt zur Teilnahme. (verfügbar bis zum 03.11.2019)

 
Simon Walz Dr. med. Simon Walz
 
Universitätklinikum Tübingen
Abteilung für Urologie
Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen
 
Tel.: 07071/2986619
E-Mail: urologie@med.uni-tuebingen.de










 
Arnulf Stenzl Prof. Dr. med. Arnulf Stenzl
 
Universitätklinikum Tübingen
Abteilung für Urologie
Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen
 
Tel.: 07071/2986619
E-Mail: urologie@med.uni-tuebingen.de










 
Tilman Todenhöfer PD Dr. med. Tilman Todenhöfer
 
Universitätklinikum Tübingen
Abteilung für Urologie
Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen
 
Tel.: 07071/2986619
E-Mail: urologie@med.uni-tuebingen.de










 
ABSTRACT

S. Walz, A. Stenzl, T. Todenhöfer, Abteilung für Urologie, Universitätklinikum Tübingen.
 

The influence of skeletal and non-skeletal complications in prostate cancer (PCA) patients on quality of life and outcome is of high relevance. The introduction of novel antiresorptive and anti-tumor therapeutics such as denosumab, abiraterone,  enzalutamide and radium-223-dichloride has represented a significant step towards a delay of skeletal related events. Non-skeletal complications are mostly linked to progression of disease and need individually tailored therapeutic regimens to reach optimal outcome for PCA patients with regard to pain, urinary retention, thrombosis and coagulopathy.
 

Keywords: Skeletal and non-skeletal complications, mCRPC, hormone sensitive PCA, pain, urinary retention, thrombosis, coagulopathy
 

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