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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. Mai 2015 „Das Mammakarzinom - eine zunehmend heterogene Erkrankung“

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PD Dr. Joachim BischoffAufgrund der Fortschritte im Bereich der molekularen Onkologie wird das Mammakarzinom zunehmend als heterogene Erkrankung mit vielen verschiedenen Gesichtern verstanden. Dies bringt wiederum im zunehmenden Maße eine differenzierte Betrachtungsweise der einzelnen Patienten mit sich. Mit der Konsequenz, dass die Behandlungskonzepte nun immer besser auf die individuelle Tumorsituation abgestimmt werden können. Die aktuelle Ausgabe des JOURNAL ONKOLOGIE widmet sich den daraus abzuleitenden Subtypen des Mammakarzinoms als Schwerpunktthema.

Als erstes wird ein Ausflug in die Welt der zielgerichteten Therapie am Beispiel des HER2-positiven Mammakarzinoms unternommen. Letztere kann in dieser Indikation gleichzeitig als Modell für die erfolgreiche Implementierung einer Sequenztherapie auf dem Weg zu einer chronifizierten Erkrankung dienen.

Als gewisser Problemfall muss weiterhin das triple-negative Mammakarzinom angesichts seines zumeist aggressiven Verhaltens bei häufig rascher Entwicklung einer Chemoresistenz angesehen werden. Frau Wimmer aus Lübeck gibt zunächst einen ausführlichen Überblick über das derzeitige therapeutische Spektrum, ergänzt durch Ausführungen zu den neuesten experimentellen Ansätzen auf diesem noch jungen Forschungsgebiet.
 

Den Abschluss bildet Herr Buchholz aus Regensburg mit der gänzlich anderen Situation beim hormonempfindlichen, HER2-negativen Mammakarzinom, ausgehend von dem gut etablierten Grundkonzept der endokrinen Therapie.
 

Vor dem Hintergrund all dieser spannenden Entwicklungen möchte ich Ihnen abschließend eine möglichst kurzweilige Lektüre wünschen.
 

Ihr PD Dr. Joachim Bischoff


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