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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

04. Juli 2014 Lungenkrebs: Erstmals wieder Fortschritte in der Secondlinetherapie

ASCO - 30. Mai - 03. Juni 2014, Chicago, USA

Zum ersten Mal seit etwa 10 Jahren konnte in der Secondline-Therapie von Lungenkrebspatienten (NSCLC Stadium IV) mit dem VEGF2-Inhibitor Ramucirumab eine Überlebensverlängerung erzielt werden, berichtete Maurice Pérol, Studienleiter der Phase-III-Studie REVEL.

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Eingeschlossen waren in die REVEL-Studie 1.253 Patienten mit NSCLC Stadium IV, die nach einer platinbasierten Standardchemotherapie progredient geworden waren. Behandelt wurden sie mit Docetaxel (75 mg/m2) in Kombination mit entweder Ramucirumab 10 mg/kg oder Placebo alle 3 Wochen bis zur Krankheitsprogression oder bis zum Auftreten nicht mehr tolerierbarer Nebenwirkungen. Der primäre Endpunkt, das Gesamtüberleben, wurde erreicht. Ramucirumab reduzierte das Mortalitätsrisiko um 14% (HR 0,857; p=0,235) und verlängerte das Gesamtüberleben um 1,4 Monate. Auch die sekundären Endpunkte wurden erreicht. Das Risiko einer Krankheitsprogression konnte um 24% verringert werden (HR 0,762; p<0,0001), das progressionsfreie Überleben (PFS) verlängerte sich um 1,5 Monate von 3,0 auf 4,5 Monate. Ein Überlebensvorteil bestand sowohl für Patienten mit Nicht-Plattenepithelkarzinom als auch für Patienten mit Plattenepithelkarzinom.

Das Sicherheitsprofil bezeichnete Pérol als gut, es waren keine unerwarteten Ereignisse aufgetreten. Wir kommen kleine Schritte vorwärts, kommentierte Gregory A Masters, Newark, Delaware, die Ergebnisse. Doch diese Schritte sind kumulativ.

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Abstract LBA8006^


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