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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. Mai 2005 Krebsforscher für herausragende Arbeiten mit dem Deutschen Krebspreis geehrt

Anlässlich des 13. AEK/AIO-Krebskongresses hat die Deutsche Krebsgesellschaft führende Kliniker und Grundlagenforscher mit dem Deutschen Krebspreis 2005 ausgezeichnet. Die zu zwei Dritteln von dem Karlsruher Pharmaunternehmen Pfizer GmbH gesponserte Auszeichnung wurde für international herausragende Arbeiten in der klinischen und experimentellen Krebsforschung sowie für Beiträge vergeben, die eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Klinik schlagen (translationale Forschung).
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0 Den Deutschen Krebspreis für klinische Krebsforschung erhielten zu gleichen Teilen Prof. Dr. Richard Hautmann, Göttingen, sowie Prof. Dr. Wolfgang Steiner, Göttingen. Prof. Hautmann wurde für die Entwicklung eines kontinenzerhaltenden Operationsverfahrens bei Blasenkrebs geehrt, bei dem der Schließmuskel erhalten und eine neue Blase aus einem Stück des Darmes geformt wird („Hautmann-Blase“). Die Leistung, für die Prof. Steiner ausgezeichnet wurde, bestand insbesondere in der Einführung der transoralen Laser-Mikrochirurgie in die Kopf-Hals-Onkologie, die die chirurgischen Behandlungskonzepte grundlegend verändert haben.
Mit dem Deutschen Krebspreis für experimentelle Krebsforschung wurde Prof. Dr. Thomas Wirth, Ulm, ausgezeichnet, dem entscheidende Erkenntnisse zur Bedeutung des Transkriptionsfaktors NF-kappa B für die epithelial-mesenchymale Transition von Tumorzellen, sowie die damit verbundene Tumorprogression zu verdanken sind. Ebenfalls mit wichtigen Erkenntnissen zur pathogenetischen Bedeutung von NF-kappa B ist die Verleihung des Deutschen Krebspreises für Translationale Forschung an den Kliniker Prof. Dr. Bernd Dörken sowie den Grundlagenforscher Prof. Dr. Claus Scheidereit, beide Berlin, verknüpft: Die Preisträger wiesen nach, dass NF-kappa B in hohen Konzentrationen in Hodgkin-Lymphom-Zellen auftritt und dort infolge einer permanenten Aktivierung die In-duktion der Apoptose unterdrückt.

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