Donnerstag, 29. Oktober 2020
Navigation öffnen

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

01. Mai 2004 Hormontherapie beim Prostatakarzinom

S. Rogenhofer, W.F. Wieland, Caritas-Krankenhaus St. Josef, Abt.Urologie, Regensburg

Grundlage der Hormontherapie beim Prostatakarzinom sind die Arbeiten von Huggins und Hodges (1), denen es bereits 1941 gelang, den Zusammenhang zwischen Androgenen und Prostatakarzinomwachstum zu beweisen. Seit damals bildet die Androgendeprivation die Hauptstütze der Therapie beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom.
Anzeige:
Pegfilgrastim
Die molekularbiologischen Zusammenhänge im Rahmen des Androgenentzugs sind im einzelnen noch immer nicht restlos aufgeklärt, jedoch konnte von mehreren Autoren eine Zunahme der Apoptoserate (programmierter Zelltod) nachgewiesen werden. Das zu den Steroidhormonen gehörende Testosteron wirkt auf die Prostatazelle ein, indem es an den von der Prostatazellmembran exprimierten Androgenrezeptor bindet. Dieser daraus entstandene Androgenrezeptorkomplex wird von der Zelle aufgenommen und über eine komplexe Kaskade zu dem wirksamen Dihydrotestosteron (DHT) metabolisiert. DHT fördert im Zellkern die DNS-Synthese. Dies hat eine gesteigerte Gewebeproliferation zur Folge und regt dadurch das Tumorwachstum stark an. Die Hoden produzieren weitaus die größte Menge des für das Prostatakarzinomwachstum obligate Dihydrotestosteron. Daneben wird über die in der Nebennierenrinde vorhandenen ACTH-Rezeptoren die Synthese der adrenalen schwach wirksamen Androgene ausgelöst. Diese schwach wirksamen andrenalen Androgene tragen zu etwa 5-10% an dem gesamten in der Prostatazelle metabolisierten Dihydrotestosteron bei.
Bei der Hormontherapie maligner Erkrankungen handelt es sich um eine systemische Therapieform. In der Praxis kann der Androgenentzug zu eindrucksvollen Remissionen bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom führen. Nur in sehr seltenen Fällen werden jedoch Remissionen von mehr als 10 Jahren beschrieben. Bei Patienten mit Knochenmetastasen führt die Androgendeprivation im Median zu einem progressionsfreien Überleben von 12-33 Monaten und einem medianen Gesamtüberleben von 23-37 Monaten (2).
In den Anfängen der Hormontherapie wurde der Testosteronspiegel mittels chirurgischer Orchiektomie und/oder Östrogensubstitution reduziert. Zur Zeit werden in der klinischen Routine zwei Prinzipien der primären Hormontherapie praktiziert. Der Testosteronentzug durch chirurgische Orchiektomie oder durch LH-RH-Agonisten und die Androgenrezeptorblockade duch die reinen Antiandrogene Bicalutamid und Flutamid oder das Steroid Zyproteronacetat. Eine primäre Östrogentherapie ist nach der EORTC-Studie 30762 nicht mehr gerechtfertigt (3).

Orchiektomie
Bevor die reversiblen medikamentösen Formen der Androgendeprivation verfügbar waren, stellte die bilaterale Orchiektomie den „Goldstandard“ in der Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms dar. Seit Einführung der medikamentösen Hemmung der Androgenproduktion ist die Anzahl der Orchiektomien signifikant rückläufig. Die Androgendeprivation nach subkutaner Injektion eines LH-RH-Analogons ist äquieffektiv zur Orchiektomie (4). Die akutellen Daten der Prostate Cancer Outcomes Study suggerieren eine ähnliche Lebensqualität für Patienten mit Orchiektomie wie für Patieten, welche mittels LH-RH-Analoga behandelt werden (5).

LH-RH Agonisten
Das in dem Hypothalamus produzierte LH-Releasing-Hormon (LH-RH) stimuliert den Hypophysenvorderlappen. Hierdurch wird dieser zur Produktion des Luteinisierungshormons angeregt. Die Dauerstimulation durch die synthetischen LH-RH-Agonisten führt als Folge einer primären Überstimulation des Hypophysenvorderlappens zu einem Absenken des Testosteronspiegels in den „chirurgischen Kastrationsbereich“. Der kurzfristige Testosteronanstieg zu Therapiebeginn wird als „Flare-Phänomen“ bezeichnet, dies wird heutzutage durch eine zusätzliche Androgengabe von maximal 4 Wochen verhindert. Der Vergleich von chirurgischer Kastration, Östrogenen und LH-RH Agonisten konnte bezüglich der gesamt Überlebenszeit keinen Vorteil für eine Therapieformen zeigen (6).

LH-RH Antagonisten
In Phase 3 werden derzeit die Gonadorelin-Antagonisten Abarelix und Cetrorelix geprüft. LH-RH Antagonisten inhibieren direkt das LH-RH ohne vorherige Stimulation des LH-RH-Rezeptors. Mit Ausnahme des ausbleibenden Flare-Phänomens sind derzeit keine Vorteile zu den LH-RH Agonisten zu erkennen (7). Der LH-RH-Antagonist Cetrorelix (Cetrotide®) ist in Deutschland derzeit nur zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs bei Frauen zugelassen.

Antiandrogene
Als Antiandrogene werden Substanzen bezeichnet, welche den Androgenrezeptor direkt hemmen. Die Rezeptorblockade wird einerseits durch reine Antiandrogene, wie Bicalutamid und Flutamid, erreicht, welche keine weiteren endokrinen Effekte aufweisen. Im Gegesatz dazu haben steriodale Antiandrogene, wie Zyproteronacetat, auch einen antigonadotropen Effekt.
Von den verfügbaren Antiandrogenen ist die Monotherapie mit Bicalutamid am umfassendsten untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass bei Patienten mit nichtmetastasiertem, lokal fortgeschrittenem Krazinom kein signifikanter Unterschied zwischen Bicalutamid 150 mg und einer Kastration bezüglich des Gesamtüberlebens besteht. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählt eine Mastodynie (Spannungsschmerz in der Brust) und eine Gynäkomastie (ca. 75% der Patienten), sowie Hitzewallungen (ca. 80% der Patienten). Die Mastodynie und die Gynäkomastie können durch eine prophylaktische Mammabestrahlung (18 Gy) verhindert werden.
Beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Prostatakarzinom konnte weder für das reine Antiandrogen Flutamid noch für das steroidale Antiandrogen Zyproteronacetat ein Unterschied in der Effektivität gegenüber der maximalen Androgenblockade dargelegt werden (8).

Neoadjuvante Hormontherapie vor der radikalen Prostatektomie
In der Literatur finden sich multiple Studien, welche eine 3-monatige neoadjuvante Hormontherapie untersucht haben. Diese zeigen, dass eine neoadjuvante Hormontherapie vor einer geplanten radikalen Prostatektomie zu keinem „down-staging“, sondern lediglich zu einem „down-sizing“ führt. Eine Größenreduktion (durchschnittlich 30-50%) erleichtert die Prostatektomie vor allem bei apikalen gelegenen Karzinomen und großen Prostatadrüsen. Bei lokal auf die Prostatadrüse beschränkten Karzinomen (T1 und T2) konnte ein Ansinken der positiven Absetzungsränder bis zu 50% gezeigt werden (9). Es gibt nicht nur Vorteile durch die neoadjuvante Hormontherapie. Abgesehen von den bekannten Nebenwirkungen der Androgendeprivation kann die neoadjuvante Hormontherapie eine signifikante desmoplasische Gewebereaktion induzieren. Dies führt zu einem Verschmelzen der Gewebeschichten, erschwert die Operation und ein Nerverhalt wird kompromittiert.
Die Canadian Urologic Oncology Group (CUOG) etablierte 1992 eine randomisierte prospektive Studie, welche eine 3-monatige neoadjuvante Hormontherapie gegen sofortige Prostatektomie verglich (10). Im aktuellen Studienupdate mit einem Follow-up von 6 Jahren zeigte sich kein Vorteil für die neoadjuvante Hormontherapie. In einer Subgruppenanalyse zeigte sich ein nicht signifikanter Vorteil der neoadjuvanten Hormontherapie bei Patienten mit einem hohen Progressionsriskio (PSA> 20 ng/ml, pT2b).
Um die Frage nach dem Vorteil der neoadjuvanten Hormontherapie für Patienten mit hohem Progressionsrisiko beantworten zu können, muss das Langzeit Follow-up der zahlreichen Studien abgewartet werden. Bis dahin sollte eine neoadjuvante Hormontherapie nur im Rahmen von Studien erfolgen.

Adjuvante Hormontherapie bei prostatektomierten Patienten
Bei einer nach radikaler Prostatektomie fortbestehenden Tumorlast (R1 Resektion) oder hohem Progressionsrisiko (hoher Gleason Score) konkurriert eine adjuvante externe Hochvoltbestrahlung mit einer adjuvanten Hormontherapie oder einer „wait and see“ Strategie.
Verschiedene retrospektive Studien aus der Mayo Clinic beschreiben ein verbessertes Gesamtüberleben und ein verbessertes karzinomspezifisches Überleben für Hochrisikopatienten (pT3 oder Lymphknotenpositiv), die sofort nach radikaler Prostatektomie eine Androgendeprivation erhalten haben (11). Die Bicalutamide Early Prostate Cancer Studie (EPC), eine randomisierte, placebokontrollierte, doppel-blinde Studie mit 8.000 Männern vergleicht die sofortige adjuvante Bicalutamid 150 mg Therapie gegen die Placebogabe. Die kürzlich erschienenen 5-Jahres-Daten zeigen eine 42%ige Reduktion des Progressionsrisikos durch 150 mg Bicalutamid. Eine Subgruppenanalyse zeigt jedoch eine erhöhte Anzahl an Todesfällen in der Patientengruppe, die normalerweise keine adjuvante Therapie bekommen hätten. Als Konsequenz daraus ist die Zulassung von 150 mg Bicalutamid für die adjuvante Behandlung eines lokal begrenzte Prostatakarzinoms in verschiedenen Staaten zurückgezogen worden.
Patienten mit positivem Lymphknotenstatus nach radikaler Prostatektomie sind besonders zu behandeln. Grundsätzlich ist bei einem positiven Lymphknotenstatus von eines systemischen Erkrankung auszugehen. Es konnte in einer Vielzahl an retrospektiven Studien gezeigt werden, dass eine sofortige adjuvante Hormontherapie bei Patienten mit Mikrometastasen oder Befall von weniger als 3 Lymphknoten zu einer signifikanten Progressionsverzögerung führt. Messing et al. (12) konnte in einer randomisiert prospektiven Studie an 98 Patienten mit positivem postoperativen Lymphknotenstatus sogar ein signifikant längeres Überleben für die sofortige adjuvante Androgendeprivation zeigen.

Hormontherapie bei steigendem PSA-Wert nach radikaler Prostatektomie
In urologischen Expertenkreisen ist bisher nicht geklärt, ab welchem PSA-Wert von einem Rezidiv nach radikaler Prostatektomie auszugehen ist. Einige Studien setzen den cut-off-Wert für ein Karzinomrezidiv und damit die Indikation zur Androgendeprivations-Therapie bei 0,4 ng/ml (13). Es existieren verschiedene Ursachen für einen niedrigen PSA-Spiegel nach radikaler Prostatektomie, wie Restprostatagewebe im Bereich der chirurgischen Absetzungsränder oder ectopes Prostatagewebe.
Der natürliche PSA-Verlauf nach radikaler Prostatektomie zeigt eine große Variationsbreite, so dass zur Definition eines Rezidives kinetische Parameter, wie die PSA-Verdopplungszeit oder die Zeit bis zum Auftretten des biochemischen Rezidives herangezogen werden sollten.
Innerhalb der ersten 4 Jahre nach radikaler Prostatektomie tritt bei der Mehrzahl der „Versager“ der biochemische Relaps auf. Bei einem PSA-Relaps innerhalb des ersten postoperativen Jahres haben 88% der Patienten Fernmetastasen, welche schon vor der radikalen Prostatektomie existent waren. Erst ab den 3. postoperativen Jahr kann bei einem PSA-Anstieg von einem Lokalrezidiv als Ursache ausgegangen werden.
Beträgt die postoperative PSA-Verdopplungszeit weniger als 10 Monate finden sich bei 84% der Patienten Fernmetastasen.
Aus PSA-Verdopplungszeit und Zeitpunkt des PSA-Anstieges lässt sich für die Praxis ableiten: Übersteigt der PSA-Spiegel innerhalb der ersten beiden postoperativen Jahre die Nachweisgrenze und steigt der PSA-Wert bei der nächsten Kontrolle nach 6 Monaten erneut, dann ist es sinnvoll, unabhängig vom PSA-Spiegel mit der Androgendeprivation zu beginnen.
Aktuell diskutierte Aspekte der alleinigen Hormontherapie
Es existiert eine Vielzahl an Empfehlungen und Guidelines zur primären Hormontherapie beim Prostatakarzinom. Die meisten empfehlen die primäre Hormontherapie beim lokal begrenzten Prostatakarzinom für Patienten mit ausgeprägten internistischen Begleiterkrankungen und Patienten mit einer Lebenserwartung < 10 Jahren. Bei lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinomen wird die primäre Hormontherapie für Patienten mit klinischem Tumorstadium T3-T4, PSA-Wert > 25 ng/ml und einen Gleason-Score 8-10 empfohlen.

Das lokal fortgeschrittene Prostatakarzinom
Nach wie vor wird in der Literatur der Zeitpunkt des Therapiebeginns bei einem neu diagnostizierten, fortgeschrittenen Prostatakarzinom kontrovers diskutiert.
1997 wurde die Medical Research Council Studie mit 934 auswertbaren Patienten veröffentlicht. Sie zeigte bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem PC ohne Knochenmetastasen 42% Gesamtüberleben bei sofort eingeleiteter antiandrogener Therapie vs. 30% bei Patienten mit verzögerter Hormontherapie (14). In einem erneuten Studienupdate, welches 2 Jahre später publiziert wurde, relativierte sich der signifikante Überlebensvorteil (15). Die Patienten mit sofortigem Therapiebeginn zeigten jedoch signifikant weniger ernsthafte Komplikationen (Ureterstrikturen, pathologische Frakturen usw.).
Die ersten Ergebnisse der EORTC 30846 wurden 2003 auf dem Kongress der American Urological Association (AUA) vorgestellt. In dieser Studie wurden Patienten mit positivem Lymphknotenstatus randomisiert sofort oder verzögert mit einer antiandrogenen Therapie behandelt. Es wurde zwar kein signifikanter Unterschied der Hazard ratio bei einem medianen Follow-up von erst 8,7 Jahren dargelegt, die Autoren berichteten jedoch von einem Trend zugunsten der Patienten mit einer sofortigen Hormontherapie. Diese Vermutung wird auch durch die Daten der MRC (16), EORTC (17) und ECOG (18) unterstützt. Mit Spannung wird die endgültige Studienauswertung der EORTC 30846 für die nächsten Jahre erwartet.
Zusammenfassend lässt sich die Frage, ob der symptomfreie Patient sofort antiandrogen behandelt oder eine Therapie erst mit einem Auftreten von tumorbedingten Symptomen eingeleitet werden sollte, nicht abschließend beantworten. Der Trend scheint jedoch zur sofortigen Hormontherapie zu gehen, da dies zumindest zu einer Minimierung der tumorbedingten Komplikationen führt. Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten. Anderseits leiden hormontherapierte Patienten häufiger unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit, psychologischen und sexuellen Problemen (19).

Maximale Androgenblockade oder testikuläre Androgendeprivation?
Der Ruf nach der maximalen Androgenblockade ergibt sich aus der Tatsache, dass die Androgenproduktion des Mannes nicht vollständig testikulär erfolgt, sondern etwa 5-10% der Androgene in der Nebenniere gebildet werden.
Um diesen Umstand endgültig zu klären, ist eine Vielzahl von Phase-III-Studien in den vergangenen Jahren initiiert und abgeschlossen worden. Dennoch kann der Sachverhalt aufgrund von Mängeln in den schon abgeschlossenen Studien nicht abschließend geklärt werden. In den meisten der publizierten Studien zeigt sich kein statistisch signifikanter Vorteil zugunsten der maximalen Androgenblockade. Die Prostate Cancer Trialist’s Collaborative Group (PCTCG) konnte in einer Metaanalyse der publizierten Studien einen 2-3%ige Verbesserung des 5-Jahresüberlebens zugunsten der maximalen Androgenblockade postulieren. Werden jedoch nur Patienten mit einer guten Prognose behandelt, zeigt sich unter der maximalen Androgenblockade ein signifikant geringeres Risiko karzinomspezifisch zu versterben (20, 21). Dem gegenüber wird durch die maximale Androgenblockade bei Patienten mit schlechter Prognose das Risiko zu versterben im Vergleich zur Monotherapie nicht gesenkt (22).

Intermittierende Androgenblockade
Im Tierexperiment wurde nachgewiesen, dass durch die Therapiepause das apoptotische Potenzial der Tumorzellle wiedererlangt wird. Während der ersten 3 Therapiezyklen bleibt das Verhältnis der androgenabhängigen zu androgenunabhängigen Stammzellen gleich. Erst ab dem 4. Zyklus wird dieses Verhältnis ungünstiger (23). Aufgrund dieses Hintergrundes wird seit einigen Jahren eine Verlängerung der Zeitspanne bis zum Eintreten der Androgenunabhängigkeit des Prostatakarzinoms durch die intermittierende Androgendeprivation diskutiert. Des weiteren führt, zumindest theoretisch, die therapiefreie Zeit zu einer Steigerung der Lebensqualität. Diese Vermutungen müssen durch Studien gestützt oder falsifiziert werden.
Aufgrund der kurzen Nachbeobachtungszeit der bisherigen Studien können derzeit keine Aussagen zur medianen Überlebenszeit getroffen werden. Unbeantwortet bleiben müssen auch die Fragen, wie lange die antiandrogene Therapie primär durchgeführt werden muss und zu welchem Zeitpunkt die Androgendeprivation nach Aussetzen wieder aufgenommen werden sollte. 0

Quelle: Literatur

Huggins C, Hodges CV. Studies on prostatic cancer. I. The effect of castration, of estrogen and of androgen injection on serum phosphatases in metastatic carcinoma of the prostate. Cancer Res 1941; 1: 293-297.
Denis L, Murphy GP. Overview of phase III trials on combined androgen treatment in patients with metastatic prostate cancer. Cancer. 1993 Dec 15;72(12 Suppl):3888-3895.
Altwein J E. Kontroversen der palliativen Hormontherapie des metastasierten Prostatakarzinoms. Urologe B 1998; 38 (Suppl): 2-9.
Chadwick DJ, Gillatt DA, Gingell JC. Medical or surgical orchidectomy: the patients' choice. BMJ. 1991 Mar 9;302(6776):572.
Potosky AL, Knopf K, Clegg LX, Albertsen PC, Stanford JL, Hamilton AS, Gilliland FD, Eley JW, Stephenson RA, Hoffman RM. Quality-of-life outcomes after primary androgen deprivation therapy: results from the Prostate Cancer Outcomes Study. J Clin Oncol. 2001 Sep 1;19(17):3750-3757.
Altwein JE: Komplette Androgenblockade versus Monotherapie. Urologe A 1998; 37: 149–152.
McLeod D, Zinner N, Tomera K, Gleason D, Fotheringham N, Campion M, Garnick MB; Abarelix Study Group. A phase 3, multicenter, open-label, randomized study of abarelix versus leuprolide acetate in men with prostate cancer. Urology. 2001 Nov;58(5):756-761.
Thorpe SC, Azmatullah S, Fellows GJ, Gingell JC, O'Boyle PJ. A prospective, randomised study to compare goserelin acetate (Zoladex) versus cyproterone acetate (Cyprostat) versus a combination of the two in the treatment of metastatic prostatic carcinoma. Eur Urol. 1996;29(1):47-54.
Montironi R, Schulman CC. Pathological changes in prostate lesions after androgen manipulation. J Clin Pathol. 1998 Jan;51(1):5-12.
Klotz LH, Goldenberg SL, Jewett MA, Fradet Y, Nam R, Barkin J, Chin J, Chatterjee S; Canadian Uro-Oncology Group. Long-term followup of a randomized trial of 0 versus 3 months of neoadjuvant androgen ablation before radical prostatectomy. J Urol. 2003 Sep;170(3):791-794.
Zincke H, Lau W, Bergstralh E, Blute ML. Role of early adjuvant hormonal therapy after radical prostatectomy for prostate cancer. J Urol. 2001 Dec;166(6):2208-2215.
Messing E M, Manola J, Sarosdy M et al. Immediate hormonal therapy compared with observation after radical prostatectomy and pelvic lymphadenectomy in men with node-positive prostate cancer. N Engl J Med 1999; 341: 1781-1788
Amling CL, Bergstralh EJ, Blute ML, Slezak JM, Zincke H. Defining prostate specific antigen progression after radical prostatectomy: what is the most appropriate cut point? J Urol. 2001 Apr;165(4):1146-1151.
The Medical Research Council Prostate Cancer Working Party Investigators Group: Immediate versus deferred treatment for advanced prostatic cancer: initial results of the Medical Research Council Trial. Br J Urol 1997; 79: 235–246.
Kirk D. Immediate vs. Deferred hormone treatment for prostate cancer: how safe is androgen deprivation? Br J Urol Int 2000; 86:22
Medical Research Council Prostate Cancer Working Party investigators Group. Immediate versus deferred treatment for advanced prostatic cancer: initial results of the Medical Research Council Trial. The Medical Research Council Prostate Cancer Working Party Investigators Group. Br J Urol. 1997 Feb;79(2):235-246.
Bolla M, Gonzalez D, Warde P, Dubois JB, Mirimanoff RO, Storme G, Bernier J, Kuten A, Sternberg C, Gil T, Collette L, Pierart M. Improved survival in patients with locally advanced prostate cancer treated with radiotherapy and goserelin. N Engl J Med. 1997 Jul 31;337(5):295-300.
Messing EM, Manola J, Sarosdy M, Wilding G, Crawford ED, Trump D. Immediate hormonal therapy compared with observation after radical prostatectomy and pelvic lymphadenectomy in men with node-positive prostate cancer. N Engl J Med. 1999 Dec 9;341(24):1781-1788.
Herr HW, Kombeith AB, Ofman K: A comparison of the quality of life of patients with metastatic prostate cancer who received or did not receive hormonal treatment. Cancer 1993; 71: 1143–1150.
Eisenberger MA, Blumenstein BA, Crawford ED, Miller G, McLeod DG, Loehrer PJ. Bilateral orchiectomie with or without flutamide for metastatic prostate cancer. N Eng J Med 1998; 339(15):1036-1042
Denis L, Murphy GP. Overview of phase III trails on combined androgen treatment in patients with metastatic prostate cancer. Cancer 1993; 72 (Suppl 12): 3888-3895.
Sylvester RJ, Denis L, de Voogt H: The importance of prognostic factors in the interpretation of two EORTC metastatic prostate cancer trials. Eur Urol 1998; 22: 134–143.
Akakura K, Bruchovsky N, Goldenberg SL, Rennie PS, Buckley AR, Sullivan LD. Effects of intermittent androgen suppression on androgen-dependent tumors. Apoptosis and serum prostate-specific antigen. Cancer. 1993 May 1;71(9):2782-2790.


Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hormontherapie beim Prostatakarzinom"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA25 virtuell
  • Real-life-Daten zur CAR-T-Zell-Therapie bei r/r DLBCL und BCP-ALL zeigen hohe Ansprechraten – neuer Prädiktor für Ansprechen identifiziert
  • CAR-T-Zell-Therapie bei Patienten mit r/r DLBCL: TMTV als Prädiktor für frühen Progress
  • Sichelzellerkrankung: Verbesserung der Lebensqualität ist wichtigstes Therapieziel aus Sicht der Patienten – neue Behandlungsoptionen erwünscht
  • PV: Ruxolitinib senkt Hämatokrit und erhöht Phlebotomie-Unabhängigkeit im Real-world-Setting
  • Neuer BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei bisher unzureichend therapierten CML-Patienten in Phase-I-Studie wirksam
  • FLT3-mutierte AML: Midostaurin in Kombination mit Chemotherapie für jüngere und ältere Patienten vergleichbar sicher
  • Real-world-Daten zeigen: Eltrombopag auch bei sekundärer ITP wirksam
  • CML: Hohe Rate an tiefem molekularen Ansprechen nach 24-monatiger Therapie mit Nilotinib in der Zweitlinie
  • Systemische Mastozytose: neuer Prädiktor für das OS entdeckt
  • MF: Real-world-Daten bestätigen relevante Reduktion des Mortalitätsrisikos unter dem Einfluss von Ruxolitinib