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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

01. August 2013 FOLFOXIRI plus Bevacizumab im Firstline-Setting bestätigt

49th ASCO Annual Meeting 2013 - Metastasiertes Kolorektalkarzinom

Die vielversprechenden Phase-II-Studienergebnisse für die Kombination FOLFOXIRI plus Bevacizumab in in der Erstlinientherapie des mCRC (1) konnte nun die Phase-III-Studie TRIBE (2) der GONO-Gruppe bestätigen.

Ziel der TRIBE-Studie war es, die Überlegenheit der Triplet-Chemotherapie FOLFOXIRI im Vergleich zum Doublet FOLFIRI in Kombination mit Bevacizumab (Bev) in der Erstlinientherapie des nicht resektablen mCRC zu bestätigen. 508 Patienten erhielten randomisiert FOLFIRI+Bev als Induktions- und 5-FU/LV+Bev als Erhaltungstherapie oder FOLFOXIRI+Bev und 5-FU/LV+Bev bis Tumorprogress. Der primäre Endpunkt, eine Überlegenheit in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS) wurde erreicht: Das mediane PFS in der nun finalen Analyse betrug 9,7 Monate (FOLFIRI+Bev) vs. 12,1 Monate (FOLFOXIRI+Bev) (nicht stratifiziert: HR=0,77, p=0,006; stratifiziert: HR=0,75; p=0,003), unabhängig von KRAS- und BRAF-Status. In der molekularen Subgruppenanalyse schien die (sehr kleine) Gruppe der Patienten mit BRAF-Mutation besonders von der Kombination FOLFOXIRI+Bev zu profitieren. Die Ansprechrate war mit dem Chemotherapie-Triplet höher als mit dem Doublet (65% vs. 53%; p=0,006). Die Ergebnisse für das Gesamtüberleben (OS) sind noch nicht reif. Zur Zeit dieser vorläufigen Auswertung betrug das mediane OS 25,8 vs. 31,0 Monate (nicht stratifiziert: HR=0,83, p=0,125; stratifiziert: HR=0,79, p=0,054).

Die Inzidenz von Grad 3/4-Neurotoxizität, Diarrhoe, Stomatitis und Neutropenie war wie erwartet unter der Triplet-Chemotherapie signifikant erhöht, nicht aber die Häufigkeit von febrilen Neutropenien, schweren Nebenwirkungen und Therapie-assoziierten Todesfällen.

is

Literaturhinweise:
(1) Masi G et al. Lancet Oncol 2010;11:845-52.
(2) Falcone A et al. ASCO 2013, Oral Abstract Session, Abstr. #3505.


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