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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

31. Juli 2015 Ceritinib zeigt hohe Wirksamkeit nach Chemotherapie und Crizotinib bei ALK-positivem NSCLC

Die Phase-II-Studie ASCEND-2, die Tony Mok, Hong Kong, China, auf dem diesjährigen ASCO als Poster vorstellte, zeigte bei mit Chemotherapie und Crizotinib vorbehandelten Patienten eindrucksvolle Ansprechraten – und dies auch bei den Patienten mit Hirnmetastasen.

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Fachinformation

Eingeschlossen waren in die einarmige multizentrische Phase-II-Studie 140 Patienten mit einem ALK-positiven NSCLC. Die Mehrzahl (71,4%) hatte Hirnmetastasen. Alle Patienten erhielten Ceritinib in einer Dosierung von 750 mg 1x täglich.

Die Ansprechrate (CR + PR) im Gesamtkollektiv lag bei 38,6%. Sie betrug bei Patienten mit Hirnmetastasen (n=100) 33% und bei Patienten ohne Hirnmetastasen 52,5%. Einen klinischen Benefit (CR + PR + SD) hatten 77,1% der Patienten im gesamten Kollektiv sowie 74% der Patienten mit und 85% der Patienten ohne Hirnmetastasen. Das mediane progressionsfreie Überleben betrug 5,7 Monate. Bei Patienten mit Hirnmetastasen lag es bei 5,4 Monaten, Patienten ohne Hirnmetastasen lebten im Median 11,3 Monate ohne einen Krankheitsprogress. Die mediane Dauer des Ansprechens lag bei 9,7 Monaten (bzw. 9,2 und 10,3 Monate). Die häufigsten Nebenwirkungen, überwiegend von Grad 1 oder 2 waren Übelkeit, Diarrhoe und Erbrechen. Somit steht mit Ceritinib auch eine wirksame Therapieoption in der schwierigen Drittlinien-Situation zur Verfügung.

(as)

Quelle: ASCO 2015, #8059


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