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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

30. Oktober 2008 Brustkrebs: Letrozol schützt vor Rezidiven – selbst nach längerer Therapiepause

Eine aktuelle Analyse der MA-17-Studie [1] zeigt, dass Letrozol (Femara®) selbst nach einer Therapiepause von bis zu 7 Jahren nach Abschluss einer Tamoxifen-Behandlung das Rezidivrisiko von Brustkrebspatientinnen signifikant reduziert.
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Die aktuellen Daten der MA-17-Studie zeigen eine Rezidivreduktion von signifikant 63% bei den Frauen, die über 5 Jahre Tamoxifen erhielten und erst nach mehrjähriger Therapiepause mit der Letrozol-Therapie begonnen haben. Zudem wurde das Fernmetastasenrisiko um signifikant 61% gesenkt. „Das ist ein entscheidendes Ergebnis im Hinblick auf die Überlebensprognose der Patientinnen“, so Prof. Fritz Jänicke, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Im Median wurde die Letrozol-Therapie nach einer Therapiepause von 31 Monaten begonnen. Zur Identifikation der für die EAT mit Letrozol geeigneten Frauen gibt es ein klares Patientinnenprofil, an dem sich niedergelassene Gynäkologen orientieren können. Neben den postmenopausalen Patientinnen mit positiven Hormonrezeptorstatus, die aktiv Präventionsmöglichkeiten im Anschluss an eine Tamoxifen Therapie anfragen, sollte ein Screening der Patientinnendateien – und eine nachfolgende Ansprache der Frauen – nach folgenden Kriterien erfolgen: Patientinnen, die am Ende einer Tamoxifen-Therapie stehen, Patientinnen mit abgeschlossener Tamoxifen-Therapie und bis zu 7-jähriger Therapiepause sowie Patientinnen mit erhöhtem Rezidivrisiko wie z.B. nodalpositive Patientinnen.

Quelle: 1: Goss PE, Ingle JN et al., J Clin Oncol 2008
2 Goss PE et al., J Natl Cancer Inst 2005;97:1262–1271


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