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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

10. Dezember 2014 Editorial

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Liebe Frau Kollegin, lieber Herr Kollege,

unzählige Artikel zu onkologischen Fragestellungen erscheinen jedes Jahr in einer immer unübersichtlicheren Vielfalt von klassischen Journalen und zunehmend elektronischen Formaten. Wie finden wir denn das, was uns interessiert und - vielleicht noch wichtiger - wir für unsere tägliche Arbeit brauchen?

"Googeln" ist heute zwar schnell gemacht und meist eine gute Idee. Aber man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, ab und zu gelenkt zu werden oder man landet doch immer wieder bei pubmed.

Dort direkt nachzusehen ist naheliegend und auch eine gute Idee. Aber man müsste schon wissen, welcher Autor was geschrieben hat, denn nur mit den keywords kommt man nicht recht weiter. Und welche Studie für uns wirklich wichtig ist, spiegelt sich nur bedingt im Impact-Factor des Journals wider, oder auch im Renommée des Kongresses, auf dem sie präsentiert wird.

Wir von Journal Onkologie versuchen, uns in dieser Landschaft zu orientieren und Ihnen eine Selektion der wesentlichen Beiträge und Neuerungen zu präsentieren, die den hohen Anforderungen Ihrer täglichen Arbeit gerecht wird und Ihr Interesse trifft.

In diesem Sinne hoffen wir am Ende eines ereignisreichen Jahres dieses Ziel erreicht zu haben und freuen uns über Ihre Kritik, um unsere Arbeit verbessern zu können. Denn die wird weiter herausfordernd sein.

Vor uns liegt ein Jahr mit vielen Beiträgen, die auf wesentliche und für die praktische Versorgung wichtige Fragen treffen. Die meisten werden unbeantwortet bleiben. Doch wir werden versuchen,  einige Antworten zu finden und Ihnen wieder in gewohnter Weise zu präsentieren.

In diesem Sinne bedanke ich mich herzlich für Ihr Interesse und verbleibe mit den besten Wünschen fürs neue Jahr


Prof. Dr. med. Maximilian Burger


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