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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

31. Juli 2014 Editorial

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Trotz intensiver therapeutischer Anstrengungen ist die Prognose von Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom nach wie vor unbefriedigend. Fortschritte sind zu erwarten durch die Identifizierung molekularer Subgruppen, die die Möglichkeit einer auf die Patientin individuell abgestimmten Therapie ermöglichen. Beim diesjährigen ASCO gab es interessante Daten zu neuen Kombinationstherapien, mit denen ein Gewinn an Überlebenszeit und krankheitsfreier Zeit erzielt werden konnte. Gespannt sein dürfen wir auch auf neue immuntherapeutische Ansätze mit dendritischen Zellen und Antikörpern, die in die T-Zell-Aktivierung eingreifen.

Wichtigste Basis der Therapie des Ovarialkarzinoms ist nach wie vor die Operation mit dem Ziel der vollständigen Resektion des Tumors. Eine Übersicht zur operativen Therapie geben Frau Dr. Hanna Schmalzried und Kollegen.

Keimstrangstromatumoren und Keimzelltumoren unterscheiden sich bezüglich chirurgischer und medikamentöser Therapie von epithelialen Ovarialkarzinomen. Herr Prof. Dr. Christoph Anthuber und Kollegen berichten hierzu.

Die Behandlung der Borderlinetumoren des Ovars hat Frau Dr. Katharina Seck zusammengefasst.

Dem wichtigen Thema Komplementärmedizin beim Ovarialkarzinom widmen sich Frau Dr. Daniela Paepke und Kollegen. Mindestens die Hälfte aller am Ovarialkarzinom erkrankten Patientinnen wendet komplementäre oder alternative Heilverfahren an.

Einen weiteren Schwerpunkt in diesem Heft bildet die zielgerichtete Therapie und der immunonkologische Ansatz beim fortgeschrittenen malignen Melanom, der von Frau Dr. Tina Müller-Brenne zusammen mit Ihren Kolleginnen Frau Dr. Heidrun Mitzel und Frau Dr. Sophia Wilden vorgestellt wird.  Nach vielen Jahren des Stillstands werden hierbei inzwischen spektakuläre Erfolge erzielt. Besonders interessant sind diese Ansätze, da sie auch bei anderen zum Teil sehr schwer zu behandelnden Tumortypen wie auch beim Ovarialkarzinom hoffnungsvoll zu sein scheinen.
 


Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Prof. Dr. Barbara Schmalfeldt
Klinikum rechts der Isar, München


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