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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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14. Mai 2012

Editorial

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0 Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen ist entscheidend für die Prognoseverbesserung bei vielen Tumorerkrankungen. Durch die Einführung adjuvanter Chemotherapien wird die Wahrscheinlichkeit einer Heilung heute entsprechend bei vielen Entitäten deutlich erhöht. Prof. Volker Möbus, Klinikum Frankfurt Höchst, stellt in seinem Beitrag die Datenlage zur dosisdichten, adjuvanten Chemotherapie bei Patientinnen mit nodal-positivem Mammakarzinom dar.

Für Patienten mit Kolonkarzinom im UICC-Stadium III wird durch die adjuvante Chemotherapie ebenfalls eine deutliche Prognoseverbesserung erreicht, im UICC-Stadium II ist dieser positive Effekt jedoch nicht gezeigt worden. Der selektive Einsatz einer adjuvanten Chemotherapie dagegen könnte für Hochrisikopatienten im Stadium II die Prognose verbessern. Prof. Robert Rosenberg vom Kantonsspital Baden, Schweiz, stellt einen kommerziellen genetischen Test vor, mit dem möglicherweise das Rückfallrisiko besser als bisher eingeschätzt werden kann.

Das metastasierende kolorektale Karzinom ist vielleicht das Paradebeispiel für eine Tumorerkrankung, bei der trotz Metastasierung in Einzelfällen eine Heilung möglich ist. Dies betrifft vor allem Patienten mit einer isolierten Lebermetastasierung. Viele Fragen zur optimalen therapeutischen Strategie sind noch offen. So wird insbesondere die Bedeutung einer perioperativen Chemotherapie bei primär resektablen kolorektalen Lebermetastasen z.T. heftig diskutiert. Zur Klärung könnten Studien wie PANTER und PERIMAX beitragen, die Prof. Hans Schlitt vom Universitätsklinikum Regensburg in seinem Artikel vorstellt.

Die interventionelle Radiologie hat in den letzten Jahren ebenfalls erheblich zur Erweiterung des onkologischen Instrumentariums bei der Therapie von Lebermetastasen und lebereigenen Tumoren beigetragen. Dr. Philipp Wiggermann, ebenfalls vom Universitätsklinikum Regensburg, stellt in seinem Beitrag die derzeit etablierten interventionellen Verfahren wie thermische Ablation, transarterielle Chemoembolisation und Radioembolisation sowie die irreversible Elektroporation vor. Bei der Therapie des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms kommen sowohl interventionelle Verfahren wie auch die systemische Behandlung zum Einsatz. Mein Kollege vom Universitätsklinikum Frankfurt, PD Dr. Stephan Zangos, diskutiert mit mir den optimalen Einsatz dieser beiden Ansätze. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Möglichkeiten einer alternativen Brustrekonstruktion mit körpereigenem Fettgewebe sowie mit dem Risiko thromboembolischer Ereignisse bei Patienten mit Tumorerkrankung.

Komplettiert wird diese Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE durch Interviews mit PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf, über die Erhaltungstherapie mit Pemetrexed bei Patienten mit NSCLC nach Ansprechen auf eine Platinhaltige Erstlinientherapie und mit Prof. Michael Untch, Berlin, zum Einsatz von nab-Paclitaxel bei Patientinnen mit Mammakarzinom.

Eine spannende und anregende Lektüre wünscht Ihnen

Prof. Jörg Trojan
Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
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