Mittwoch, 23. Oktober 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. März 2019
Seite 5/5

Anzeige:
Fachinformation


 
Abb. 4A: Überwiegend trabekulär aufgebautes gering differenziertes Schilddrüsenkarzinom mit mehreren Mitosen (HE x 200).
Abb. 4A: Überwiegend trabekulär aufgebautes gering differenziertes Schilddrüsenkarzinom mit mehreren Mitosen (HE x 200).
 
Abb. 4B: Trabekulär gebautes gering differenziertes Schilddrüsenkazinom mit einer fokalen Tumornekrose (HE x 25).
Abb. 4B: Trabekulär gebautes gering differenziertes Schilddrüsenkazinom mit einer fokalen Tumornekrose (HE x 25).



Molekulargenetisch sind im Gegensatz zu den „klassischen Schilddrüsenkarzinomen“ (PTC, FTC, MTC, ATC) beim PDTC (bislang) keine spezifischen genetischen Veränderungen nachgewiesen worden (Tab. 4). Die molekulare Charakterisierung von 341 Genen durch das TCGA Konsortium (20) ergab im Vergleich zu PTC eine deutliche höhere Mutationslast der PDTC, welche mit dem Auftreten von Fernmetastasen und dem Gesamtüberleben der Patienten korrelierte (40). Genetische Alterationen der klassischen Schilddrüsen-Onkogene N/K/HRAS und BRAF (V600E) wurden in ca. 60% der PDTC nachgewiesen, was für eine mögliche Progression dieser PDTC aus differenzierten Karzinomen (FTC, PTC) sprechen könnte; es wird aber davon ausgegangen, dass ein namhafter Anteil der PDTCs de novo entsteht. Diese Onkogene traten kumulativ mit weiteren genetischen Alterationen auf (TERT 40%; PI3K/AKT/mTOR-Kaskade 11,9%; EIF1AX (eukaryotischer translation initiation factor 1)-RAS 11%; SWI/SNF chromatin remodelling complex 6%; Histon-Methyltransferase 7%; DNA-Mismatch repair 2%). Das Metas-tasierungsmuster der PDTC ahmt in Abhängigkeit der nachzuweisenden Mutationen das biologische Verhalten von FTC oder PTC nach; bei den PDTC mit RAS-Mutation treten überwiegend Fernmetastasen wie beim FTC, in Fällen mit einer klassischen BRAF-V600E-Mutation Lymphknotenmetastasen wie beim PTC auf. Auch beim PDTC ist der Nachweis von TERT-Promoter-Mutationen ein Indikator der Tumor-Dedifferenzierung sowie einer ungünstigen Prognose (25, 41, 42). Im PDTC und auch im ATC sind TERT-Mutationen klonal, während bei differenzierten Karzinomen (insbesondere im PTC) i.d.R. Subklone betroffen sind (40).


Anaplastisches Karzinom (ATC)

Das anaplastische Schilddrüsenkarzinom (ATC) ist ein hochaggressives Schilddrüsenmalignom, bestehend aus undifferenzierten Schilddrüsenzellen (ICD-O-Code 8020/3).

Obwohl das ATC < 5% aller Schilddrüsenmalignome ausmacht, ist es für > 90% der Krebstodesfälle beim Schilddrüsenkrebs verantwortlich. Bei inzidentell in differenzierteren Karzinomen gefundenen oder bei auf die Schilddrüse begrenzten ATC ist die Prognose etwas günstiger.

Wie das PDTC kann auch das ATC aus differenzierteren Karzinomformen oder de novo entstehen (40, 43, 44). Beim ATC bestehen eine Aktivierung multipler Tyrosinkinase-Kaskaden und die mit Abstand höchste Mutationslast aller Schilddrüsenkarzinome (Tab. 4). Charakteristisch ist beim ATC eine Inaktivierung des p53-Tumorsuppressorgens mit einer Prävalenz der p53-Mutationen von 30-70%. Eine variable Prävalenz genetischer Alterationen besteht für die klassischen Schilddrüsen-Onkogene BRAF und RAS (jeweils 10-50%). Dazu findet sich eine auffallend hohe Mutationsrate im Signalweg der PI3K/AKT/mTOR-Kaskade (bis zu 88%) sowie Mutationen in offensichtlich auch für das PDTC relevanten Genen (40, 43, 44), wie im TERT-Promoter (73%), SWI/SNF (36%), HMT (24%), DNA-MMR (12%), die beim ATC aber durchgehend deutlich höhere Prävalenzen als beim PDTC zeigen. Weitere (seltene) somatische Mutationen betreffen u.a. NF1, ALK, ATX, PNP11 (43, 44).


Medulläres Karzinom (MTC)

Das medulläre Schilddrüsenkarzinom (MTC) ist ein maligner Tumor der Schilddrüse, aufgebaut aus Zellen mit Zeichen der C-Zell-Differenzierung (ICD-O-Code 8345/3). Ca. 30% der MTC werden im Rahmen eines MEN2A oder MEN2B autosomal-dominant vererbt und entstehen durch eine Gain-of-function-Mutation des RET-Protoonkogens. Das sog. familiäre MTC (FMTC) wird heute als Variante innerhalb des Spektrums der MEN2A angesehen (45, 46). Hereditäre MTC entstehen aus einer neoplastischen C-Zell-Hyperplasie. Der überwiegende Teil der MTC (ca. 70%) sind sporadische Tumoren ohne definierte Vorläuferläsionen.

Das äußerst variable histomorphologische Erscheinungsbild erfordert beim MTC zwingend den Einsatz immunhistochemischer Untersuchungen. Mittels kombinierter Calcitonin- und Chromogranin-A-Immunhistochemie werden praktisch alle MTC erfasst (47). Carcinoembryonales Antigen (CEA) findet sich in der Mehrzahl der MTC, wobei in geringer differenzierten MTC der CEA-Nachweis deutlicher ausfällt als für Calcitonin. Sog. atypische MTC (48) sind immunhistochemisch Calcitonin- und CEA-negative neuroendokrine Neoplasien der Schilddrüse.

Molekulargenetisch (Tab. 4) zeigen mind. 98% aller familiären MTC und > 70% der sporadischen MTC Gain-of-function-Mutationen des RET-Protoonkogens. Im Rahmen von MEN2A und MEN2B können neben MTC auch Phäochromozytome und andere Tumoren auf dem Boden dieser Mutationen auftreten. Die eindeutige Identifikation (betroffenes Kodon) der die Krankheit verursachenden Mutation des RET bestimmt maßgeblich das klinische Management der Patienten inklusive der Screening-Programme für Angehörige zur Entscheidung des Zeitpunkts zur prophylaktischen Thyreoidektomie (49). Durch De-novo-Mutationen (ca. 6% bei MEN2A, > 50% bei MEN2B) kommt es bei gesunden Eltern zur sporadischen Entwicklung der Erkrankung. Eine frühzeitige Entdeckung der Erkrankung ist insbesondere beim MEN2B mit seinem sehr hohen Risiko der frühen MTC-Entstehung mit Metastasierung und letalem Ausgang anzustreben, was trotz der Seltenheit der Erkrankung durch entsprechende Screening-Programme bei Neugeborenen und Kindern erreicht werden könnte.

Es besteht kein Interessenkonflikt.

Zum Artikel Morphologie und Molekularpathologie von epithelialen Schilddrüsentumoren ist auch ein CME-Test verfügbarhier kommen Sie direkt zur Teilnahme. (verfügbar bis zum 21.03.2020)

 
Kurt Werner Schmid Univ.-Prof. Dr. med. Kurt Werner Schmid

Institut für Pathologie
Universitätsklinikum Essen
Universität Duisburg-Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen

Tel.: 0201/7232890
Fax: 0201/7235638
E-Mail: kw.schmid@uk-essen.de





 
ABSTRACT

K. W. Schmid, Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Essen, -Universität Duisburg-Essen.
 

More than 99% of thyroid tumors are epithelial in nature; accordingly, non-epithelial tumors of the thyroid are pronounced rarities. In June 2017, the 4th edition of the WHO classification of tumors of the thyroid gland was published (1), which includes a number of important changes. In this classification (table 1) a group of tumors with uncertain malignant potential („other encapsulated follicular-patterned thyroid tumors“) was introduced. The term „non-invasive follicular neoplasia with PTC-like nuclear features (NIFTP)“ was particularly introduced to replace a subset of follicular variant of papillary thyroid carcinoma with indolent clinical course in order to promote more conservative management and spare patients the psychological burden of a cancer diagnosis. In addition, a long overdue reassessment of the diagnostic criteria „tumor necrosis“ and „mitotic rate“ (1, 2) has been made, which both play a crucial role in the diagnosis of poorly differentiated thyroid carcinoma. This review article summarizes the histological/immunohistochemical features relevant to the primary diagnosis of epithelial tumors of the thyroid gland. Additionally, an overview of the molecular pathological alterations of these tumors and their relevance on diagnosis, prognosis and therapy management is given.
 

Keywords: Thyroid neoplasm of uncertain malignant potential, NIFTP, molecular pathology, WHO classification of tumors of the thyroid gland
 

Literatur:

(1) WHO Classification of Tumours of Endocrine Organs. Lloyd R, Osamura RY, Klöppel G, Rosai J (Eds.) 4th Edition. Tumours of the thyroid gland. IARC Lyon, pp65-143, 2017.
(2) Rosai J. Introduction. WHO Classification of Tumours of Endocrine Organs (2017) Lloyd R, Osamura RY, Klöppel G, Rosai J (Eds.) 4th Edition. Tumours of the thyroid gland. IARC Lyon, p68, 2017.
(3) Volante M, Collini P, Nikiforov YE et al. Poorly differentiated thyroid carcinoma: the Turin proposal for the use of uniform diagnostic criteria and an algorithmic diagnostic approach. Am J Surg Pathol 2007; 31:1256-1264.
(4) Histological classification of thyroid and parathyroid tumours. In: World Health Organization Classification of Tumours. Pathology & Genetics. Tumours of Endocrine Organs. DeLellis RA, Lloyd RV, Heitz PU, Eng C (eds.). IARC Press, Lyon, pp49-123, 2004.
(5) Langhans T. Über die epithelialen Formen der Struma maligna. Virchows Archiv 1907;189:69-152.
(6) Sakamoto A, Kasai N, Sugano H. Poorly differentiated carcinoma of the thyroid. A clinicopathologic entity for a high-risk group of papillary and follicular carcinomas. Cancer 1983;52:1849-1855.
(7) Carcangiu ML, Zampi G, Rosai J. Poorly differentiated („insular“) thyroid carcinoma. A reinterpretation of Langhans‘ „wuchernde Struma“. Am J Surg Pathol 1984; 8:655-668.
(8) Schmid KW, Ting S, Sheu SY. Familial thyroid carcinomas. Pathologe 2010;31:485-8.
(9) Schmid KW, Sheu-Grabellus SY. Schilddrüse. In: Pathologie. Urogenitale und Endokrine Organe, Gelenke und Skelett. Amann K, Kain R, Klöppel G (Eds.) Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2016.
(10) Nikiforov YE, Seethala RR, Tallini G et al. Nomenclature revision for encapsulated follicular variant of papillary thyroid carcinoma: A paradigm shift to reduce overtreatment of indolent tumors. JAMA Oncol 2016;21023-1029.
(11) Nikiforov YE, Baloch ZW, Hodak SP et al. Change in diagnostic driteria for noninvasive follicular thyroid neoplasm with papillary-like nuclear features. JAMA Oncol 2018;4:1125-1126.
(12) Chetty R. Follicular patterned lesions of the thyroid gland: a practical algorithmic approach. J Clin Pathol 2011;64:737-741.
(13) Evans HL. Follicular neoplasms of the thyroid. A study of 44 cases followed for a minimum of 10 years, with emphasis on differential diagnosis. Cancer 1984;54:535-540.
(14) Evans HL. Encapsulated papillary neoplasms of the thyroid. A study of 14 cases followed for a minimum of 10 years. Am J Surg Pathol 1987;11:592-597.
(15) Moreno A, Rodriguez JM, Sola J et al. Encapsulated papillary neoplasm of the thyroid: retrospective clinicopathological study with long term follow up. Eur J Surg 1996;162:177-180.
(16) Schröder S, Böcker W, Dralle H et al. The encapsulated papillary carcinoma of the thyroid. A morphologic subtype of the papillary thyroid carcinoma. Cancer 1984; 54:90-93.
(17) Schmid KW. Warum muss ein Schilddrüsentumor als Karzinom klassifiziert werden, wenn er sich biologisch nicht wie Krebs verhält? Die „nicht-invasive follikuläre Neoplasie mit PTC-äquivalenten Kernmerkmalen (NIFTP)“ als Vorbild. Onkologe 2019; in Begutachtung.
(18) Xu B, Farhat N, Barletta JA et al. Should subcentimeter non-invasive encapsulated, follicular variant of papillary thyroid carcinoma be included in the noninvasive follicular thyroid neoplasm with papillary-like nuclear features category? Endocrine 2018;59:143-150.
(19) Shafique K, LiVolsi VA, Montone K et al. Papillary thyroid microcarcinoma: Reclassification to non-invasive follicular thyroid neoplasm with papillary-like nuclear features (NIFTP): a retrospective clinicopathologic study. Endocr Pathol 2018;29:339-345.
(20) Cancer Genome Atlas Research Network. Integrated genomic characterization of papillary thyroid carcinoma. Cell 2014;159: 676-690.
(21) Führer D, Musholt T, Schmid KW. Molecular Pathogenesis of Thyroid Nodules: Relevance for Clinical Care. Laryngorhinootologie 2017;96:590-596.
(22) Melo M, da Rocha AG, Vinagre J et al. Coexistence of TERT promoter and BRAF mutations in papillary thyroid carcinoma: added value in patient prognosis? J Clin Oncol 2015;33:667-668.
(23) Xing M, Liu R, Liu X et al. BRAF V600E and TERT promoter mutations cooperatively identify the most aggressive papillary thyroid cancer with highest recurrence. J Clin Oncol 2014;32:2718-2726.
(24) Jin A, Xu J, Wang Y. The role of TERT promoter mutations in postoperative and preoperative diagnosis and prognosis in thyroid cancer. Medicine (Baltimore) 2018; 97:e11548.
(25) Melo M, da Rocha AG, Vinagre J et al. TERT promoter mutations are a major indicator of poor outcome in differentiated thyroid carcinomas. J Clin Endocrinol Metab 2014; 99:E754-765.
(26) Bullock M, Ren Y, O‘Neill C et al. TERT promoter mutations are a major indicator of recurrence and death due to papillary thyroid carcinomas. Clin Endocrinol (Oxf) 2016;85:283-290.
(27) Rosai J, DeLellis RA, Carcangiu ML et al. AFIP Atlas of Tumor Pathology. 4th Series, Fascicle 21. Tumors of the thyroid and parathyroid glands. American Registry of Pathology, Silver Spring, Maryland, 2014.
(28) Xing M, Haugen BR, Schlumberger M. Progress in molecular-based management of differentiated thyroid cancer. Lancet 2013; 381:1058-1069.
(29) Zhang Y, Yu J, Lee C et al. Genomic binding and regulation of gene expression by the thyroid carcinoma-associated PAX8-PPARG fusion protein. Oncotarget 2015;6: 40418-40432.
(30) Liu R, Xing M. TERT promoter mutations in thyroid cancer. Endocr Relat Cancer 2016; 23:R143-155.
(31) Máximo V, Botelho T, Capela J et al. Somatic and germline mutation in GRIM-19, a dual function gene involved in mitochondrial metabolism and cell death, is linked to mitochondrion-rich (Hurthle cell) tumours of the thyroid. Br J Cancer 2005;92:1892-1898.
(32) Ganly I, Ricarte Filho J, Eng S et al. Genomic dissection of Hurthle cell carcinoma reveals a unique class of thyroid malignancy. J Clin Endocrinol Metab 2013;98:E962-972.
(33) Nikiforova MN, Lynch RA, Biddinger PW et al. RAS point mutations and PAX8-PPAR gamma rearrangement in thyroid tumors: evidence for distinct molecular pathways in thyroid follicular carcinoma. J Clin Endocrinol Metab 2003;88:2318-2326.
(34) Sahin M, Allard BL, Yates M et al. PPARgamma staining as a surrogate for PAX8/PPARgamma fusion oncogene expression in follicular neoplasms: clinicopathological correlation and histopathological diagnostic value. J Clin Endocrinol Metab 2005; 90:463-468.
(35) Erickson LA, Jalal SM, Goellner JR et al. Analysis of Hurthle cell neoplasms of the thyroid by interphase fluorescence in situ hybridization. Am J Surg Pathol 2001;25: 911-917.
(36) Wada N, Duh QY, Miura D et al. Chromosomal aberrations by comparative genomic hybridization in hürthle cell thyroid carcinomas are associated with tumor recurrence. J Clin Endocrinol Metab 2002; 87:4595-4601.
(37) Dettori T, Frau DV, Lai ML et al. Aneuploidy in oncocytic lesions of the thyroid gland: diffuse accumulation of mitochondria within the cell is associated with trisomy 7 and progressive numerical chromosomal alterations. Genes Chromosomes Cancer 2003;38:22-31.
(38) Decaussin M, Bernard MH, Adeleine P et al. Thyroid carcinomas with distant metastases: a review of 111 cases with emphasis on the prognostic significance of an insular component. Am J Surg Pathol 2002;26: 1007-1015.
(39) Volante M, Landolfi S, Chiusa L et al. Poorly differentiated carcinomas of the thyroid with trabecular, insular, and solid patterns: a clinocopathological study of 183 patients. Cancer 2004;100:950-957.
(40) Landa I, Ibrahimpasic T, Boucai L et al. Genomic and transcriptomic hallmarks of poorly differentiated and anaplastic thyroid cancers. J Clin Invest 2016;126:1052-1066.
(41) Landa I, Ganly I, Chan TA et al. Frequent somatic TERT promoter mutations in thyroid cancer: higher prevalence in advanced forms of the disease. J Clin Endocrinol Metab 2013;98:E1562-1566.
(42) Liu X, Bishop J, Shan Y et al. Highly prevalent TERT promoter mutations in aggressive thyroid cancers. Endocr Relat Cancer 2013;20:603-610.
(43) Latteyer S, Tiedje V, König K et al. Targeted next-generation sequencing for TP53, RAS, BRAF, ALK and NF1 mutations in anaplastic thyroid cancer. Endocrine 2016;54:733-741.
(44) Kunstman JW, Juhlin CC, Goh G et al. Characterization of the mutational landscape of anaplastic thyroid cancer via whole-exome sequencing. Hum Mol Genet 2015 24:2318-2312.
(45) Wells SA Jr, Asa SL, Dralle H et al. American Thyroid Association Guidelines Task Force on Medullary Thyroid Carcinoma. Revised American Thyroid Association guidelines for the management of medullary thyroid carcinoma. Thyroid 2015;25:567-610.
(46) LiVolsi V, DeLellis R, Komminoth P et al. Multiple endocrine neoplasia type 2. In: WHO Classification of Tumours of Endocrine Organs. Lloyd R, Osamura RY, Klöppel G, Rosai J (Eds.) 4th Edition, IARC Lyon, pp248-252, 2017.
(47) Harach HR, Wilander E, Grimelius L et al. Chromogranin A immunoreactivity compared with argyrophilia, calcitonin immunoreactivity, and amyloid as tumour markers in the histopathological diagnosis of medullary (C-cell) thyroid carcinoma. Pathol Res Pract 1992;188:123-130.
(48) Schmid KW, Ensinger C. „Atypical“ medullary thyroid carcinoma with little or no calcitonin expression. Virchows Arch 1998; 433:209-215.
(49) Raue F, Frank-Raue K. Genotype-phenotype relationship in multiple endocrine neoplasia type 2. Implications for clinical management. Hormones (Athens) 2009; 8:23-28.
(50) Brauckhoff M, Machens A, Hess S et al. Premonitory symptoms preceding metastatic medullary thyroid cancer in MEN 2B: An exploratory analysis. Surgery 2008;144: 1044-1050.
(51) Sheu SY, Schmid KW. Multiple endocrine Neoplasien Typ 2. Pathologe 2010; 31:449-454. Erratum in: Pathologe 2011; 32:82.

...
Nächste Seite

Das könnte Sie auch interessieren

Als Krebspatient auf Reisen – hilfreiche Tipps

Als Krebspatient auf Reisen – hilfreiche Tipps
© Jenny Sturm / Fotolia.com

Ein Kurzurlaub in der Therapiepause – das hört sich für viele Betroffene verlockend an. Mal abschalten und die physischen und psychischen Belastungen der Erkrankung vorübergehend hinter sich lassen. Aber: Kann ich das als Krebspatient? Und worauf ist zu achten? Diese und weitere Fragen zum Thema „Reisen mit Krebs“ beantwortet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr telefonisch unter 0800-420...

Bewegung hilft bei der Krebstherapie

Bewegung hilft bei der Krebstherapie
© Witthaya / Fotolia.com

Dass Sport und eine Krebserkrankung sich nicht gegenseitig ausschließen, ist inzwischen bekannt. Erwiesenermaßen beugt Sport nicht nur vor, sondern hat auch therapeutische Wirkungen und verbessert die Lebensqualität. Doch wie sieht dies in der Praxis aus und welcher Sport empfiehlt sich in welchem Ausmaß bei welcher Therapie? Aktuell werden immer mehr Studien zu diesem Thema durchgeführt. Das Wohlbefinden des Patienten während und nach der Therapie steht...

Darmkrebsvorsorge: Künstliche Intelligenz vermag Krebsvorstufen von harmlosen Wucherungen zu unterscheiden

Darmkrebsvorsorge: Künstliche Intelligenz vermag Krebsvorstufen von harmlosen Wucherungen zu unterscheiden
© kras99 / fotolia.com

Die Entwicklung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz geht rasend schnell voran – auch in der Medizin. 2017 hat in China mit dem kleinen Roboter-Arzt „Xiaoyi“ erstmals ein System mit Künstlicher Intelligenz das ärztliche Examen bestand. Auch die Früherkennung von Darmkrebs könnte in Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden. In aktuellen Untersuchungen konnten die lernfähigen Systeme mit hoher Genauigkeit...

Kürzlich angesehene Inhalte

Starke Hilfe: 7,65 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

Starke Hilfe: 7,65 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie
© RTimages / Fotolia.com

Die Mitgliederversammlung des José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. beschließt eine Mittelauskehr für zahlreiche Forschungs- und Projekt-Förderungen. Der Geschäftsführende Vorstand Dr. Gabriele Kröner sagt dazu: „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. Dieses große Ziel unseres Initiator José Carreras streben wir mit der Förderung der medizinischen Forschung und Finanzierung von Infrastrukturprojekten an.“

Seltene Krebsarten – Stiefkind der Krebsforschung?

Seltene Krebsarten – Stiefkind der Krebsforschung?
© Darren Baker / Fotolia.com

Eine seltene Krebsart bringt nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte an ihre Grenzen. Dabei sind seltene Krebsarten gar nicht so selten wie die Bezeichnung vermuten lässt. Rund 100.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an einer solchen Krebserkrankung. Im aktuellen Monatsthema stellt das ONKO-Internetportal die wichtigsten seltenen Krebsarten, die damit verbundenen Herausforderungen bei der Therapie sowie Initiativen für betroffene Patienten vor.

Aktiv gegen Krebs: Welche Ernährung kann schützen?

Aktiv gegen Krebs: Welche Ernährung kann schützen?
© azurita - stock.adobe.com

Eine ausgewogene Ernährung, Normalgewicht sowie ein möglichst geringer Konsum alkoholischer Getränke senken das Risiko, an Krebs zu erkranken. Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche informieren die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, die Bevölkerung über Risikofaktoren, die jeder selbst beeinflussen kann. Denn: Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle, die jährlich neu diagnostiziert werden, wären nach Ansicht von...

Brustkrebs bei Männern

Brustkrebs bei Männern
© Zerbor / fotolia.com

Jährlich erkranken zwischen 600 und 700 Männer an Brustkrebs. Das macht rund ein Prozent aller Brustkrebsfälle aus. Da es für Männer keine Brustkrebs-Früherkennungsprogramme gibt und der Gedanke an Krebs zunächst fern liegt, wird die Erkrankung beim Mann meist erst in späteren Stadien diagnostiziert als bei Frauen. Dadurch verstreicht wertvolle Zeit, die bei der Behandlung fehlt. Wie Brustkrebs beim Mann entsteht, erkannt und behandelt wird,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Morphologie und Molekularpathologie von epithelialen Schilddrüsentumoren"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression