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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

28. Juni 2013 Editorial

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Die Chairs der Veranstaltung "Gipfelstürmer" (v.li.n.re.: Prof. Jackisch, Prof. Harbeck, Prof. Untch).
 

Durch die immensen Fortschritte in Diagnose und Therapie bei Patientinnen mit Mammakarzinom hat die Sterblichkeit der erkrankten Frauen in den letzten 20 Jahren kontinuierlich abgenommen. Obwohl die meisten Patientinnen mit Mammakarzinom heute geheilt werden können, gibt es immer noch viele Patientinnen, die eine aggressive Erkrankung haben. Für diese benötigen wir neue Konzepte, um die Heilungschancen zu verbessern. Wenn die Krankheit einen chronischen Verlauf nimmt und wiederholte Behandlungen erforderlich sind, brauchen wir gut tolerable Therapien, die die Lebensqualität möglichst wenig einschränken. Durch das bessere Wissen über die Tumorbiologie und durch die Entschlüsselung von genetischen und biologischen Faktoren, die die Entstehung und den Verlauf eines Mammakarzinoms beeinflussen, sind wir auf dem Weg, gezielte, individuelle Therapiekonzepte für jede einzelne Patientin maßzuschneidern. Hierfür sind große Studien notwendig, an denen sich viele Zentren und viele Erkrankte beteiligen. Die beiden großen deutschen Studiengruppen AGO-B und GBG starteten bereits in den 1990er Jahren mit Studien in der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms und kurz darauf auch mit adjuvanten und neoadjuvanten Studienkonzepten. Wir haben gelernt, die Therapie des Mammakarzinoms in kontrollierten, aufeinander aufbauenden Studien konsequent weiterzuentwickeln. Der Gipfel, den wir uns als Ziel gesetzt haben, ist die weitestgehende Heilung des Mammakarzinoms - und diesem stürmen wir weiter entgegen. In dieser Publikation stellen wir Ihnen in einem kurzen Abriss den aktuellen Stand der Wissenschaft, kürzlich diskutiert in St. Gallen, vor, präsentieren Ihnen unsere neuen Studienkonzepte und diskutieren zu guter Letzt die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse anhand von Kasuistiken.

Ihre
Nadia Harbeck, Christian Jackisch, Michael Untch


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