Sonntag, 25. Oktober 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Prevymis
Prevymis

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

07. Februar 2012 Editorial

Für Patienten mit metastasiertem kastrationsrefraktären Prostatakarzinom (mCRPC), die auf die Firstline-Behandlung mit Docetaxel nicht (mehr) adäquat ansprechen, stand lange Zeit keine wirksame Therapie zur Verfügung. Dies hat sich mit der Zulassung von Cabazitaxel geändert. Die Secondline-Behandlung mit Cabazitaxel bietet den Patienten neben einem guten palliativen Effekt auch die Chance auf eine längere Überlebenszeit. Die Zulassung von Cabazitaxel ist damit ein wichtiger Schritt, die Therapieoptionen in dieser weit fortgeschrittenen Krankheitssituation, in der keine Heilungschance mehr besteht, zu verbessern und eine Chronifizierung zu erreichen.
Anzeige:
Alecensa
Alecensa
 
Da die Patienten in dieser fortgeschrittenen Krankheitssituation mit in der Regel diffuser Knochenmarkinfiltration und intensiver Vorbehandlung eine deutlich reduzierte Knochenmarkreserve aufweisen, erfordert die Behandlung Erfahrung und besonderes Fingerspitzengefühl. Im klinischen Alltag zeigt sich, dass die meisten Patienten, die auf Docetaxel angesprochen haben, von der Umstellung auf Cabazitaxel profitieren. Darüber hinaus zeigt die klinische Erfahrung, dass auch Patienten, die auf Docetaxel weniger gut angesprochen haben oder wegen Nebenwirkungen die Behandlung mit Docetaxel abbrechen mussten, von Cabazitaxel profitieren können. Wichtig ist in jedem Fall ein regelmäßiges Monitoring und ein proaktives Nebenwirkungsmanagement. Die hier vorgestellten Kasuistiken verdeutlichen dies exemplarisch. In den beiden folgenden Fallberichten kam es zu einer Stabilisierung des klinischen Krankheitsverlaufs mit deutlichem PSA-Wert-Abfall und guten palliativen Effekten. Für die Patienten bedeutete dies wertvolle Lebenszeit bei vergleichsweise guter Lebensqualität.

Quelle:


Anzeige:
Keytruda
Keytruda

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Editorial"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab