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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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10. September 2015

mCRPC: Knochenmetastasen mit Radium-223 erfolgreich behandeln und Lebensqualität erhalten

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

Bei etwa 90% der Patienten mit einem metastasierenden kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) treten im Laufe der Erkrankung Knochenmetastasen auf. Sind keine viszeralen Metastasen zeitgleich nachweisbar, steht diesen Patienten mit Radium-223-dichlorid (Xofigo®) eine Therapieoption zur Verfügung, die knochengezielt wirkt und dabei das Gesamtüberleben verlängert – und dies bei gleichzeitigem Erhalt der Lebensqualität (1).

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„Urologie und Nuklearmedizin müssen Hand-in-Hand arbeiten, damit die Patienten mit ossär metastasiertem Prostatakarzinom optimal versorgt werden“, so Prof. Jürgen Gschwend, München. Liegen Knochenmetastasen, jedoch keine Viszeralmetastasen vor, überweist ihn der Urologe an einen Nuklearmediziner, der befugt ist, die Behandlung mit dem Alpha-Strahler Radium-223 durchzuführen. Zur Nachsorge geht der Patient wieder zum Urologen.

Die Behandlung mit dem Alpha-Strahler erfolgt normalerweise ambulant, erklärte der Nuklearmediziner Prof. Klemens Scheidhauer, München. Die gute Verträglichkeit erlaubt es dem Patienten, nach der Behandlung wieder nach Hause zu fahren und dort seinem gewohnten Alltag nachzugehen. Wie Scheidhauer aus seiner Praxis bestätigen konnte, nehme durch die gute Wirksamkeit eine durch die Knochenmetastasierung hervorgerufene Schmerzsymptomatik rasch ab. Er begründete diese gute Wirksamkeit darin, dass es sich bei Radium-223 um ein Radiopharmakon mit einer hohen Energiedichte und dabei kurzer Reichweite handelt. Der Wirkstoff reichert sich in Bereichen mit hohem Knochenumsatz an – den Knochenmetastasen. Dort reicht die Strahlung nur in das direkt umliegende Gewebe und führt in den Tumorzellen aufgrund seiner hohen Energie zu DNA-Doppelstrangbrüchen. Wegen der geringen Reichweite der Strahlung bleibt das benachbarte Knochenmark weitgehend verschont. „Das macht die Therapie sehr wirksam und dabei sehr gut verträglich“, so der Nuklearmediziner.

Radium-223 wurde aufgrund der positiven Ergebnisse der ALSYMPCA-Studie (1) bereits Ende des Jahres 2013 in der EU zugelassen. Mittlerweile konnten die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit anhand von Langzeitnachbeobachtungen der Studie sowie einem Early Access Programm (2) weiter bestätigt werden, erklärte Gschwend.

sk
Klinikworkshop für Journalisten „Therapiereport Prostatakarzinom mit Knochenmetastasen“, 29.07.2015, München; Veranstalter: Bayer
Literatur:

(1) Parker C et al. NEJM 2013; 369:213-223.
(2) Saad F et al. ASCO 2015, Chicago, USA; Abstract #5034; Poster Board #26.

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