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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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25. April 2017

Zweitlinientherapie des NSCLC: Ramucirumab plus Docetaxel verlängert Überleben

Der VEGF-Hemmer Ramucirumab verlängerte in Kombination mit Docetaxel bei Patienten mit fortgeschrittenem Platin-refraktären nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) in einer explorativen Auswertung der REVEL-Studie unabhängig von der Histologie das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant.
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Ramucirumab ist ein humaner IgG1-Antikörper, der die Bindung von VEGF an den VEGF2-Rezeptor und somit nachgeschaltete Signalwege hemmt. In der Folge wird die Neubildung von Blutgefäßen zur Versorgung des Tumors mit Nährstoffen unterdrückt. Der VEGF-Inhibitor ist seit Januar 2016 zur Behandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem NSCLC bei Progress nach oder unter Platin-haltiger Chemotherapie zugelassen. Die Zulassung basierte vor allem auf den positiven Ergebnissen der Phase-III-Studie REVEL.

In die internationale doppelblinde Phase-III-Studie waren NSCLC-Patienten mit Platten- oder Nicht-Platten-epithelhistologie nach einer Platin-haltigen Chemotherapie aufgenommen worden. Sie wurden randomisiert mit Docetaxel (75 mg/m² alle 3 Wochen) plus Placebo (n=625) oder Docetaxel plus Ramucirumab (10 mg/kg alle 3 Wochen) (n=628) behandelt. In der Ramucirumab-Gruppe wurde ein signifikant längeres Gesamtüberleben (OS) von 10,5 Monaten erreicht im Vergleich zu 9,1 Monaten im Kontrollarm (HR=0,86; p=0,023) (Abb. 1). Der Effekt war von der Histologie unabhängig. Auch Patienten, die zuvor mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab behandelt worden waren, sprachen auf Ramucirumab an.
 
Abb. 1: REVEL-Studie: Medianes Gesamtüberleben in der ITT-Population (2).
Abb. 1: REVEL-Studie: Medianes Gesamtüberleben in der ITT-Population (2).


Eine explorative Subgruppenanalyse der REVEL-Studie zeigte, dass 360 von 1.252 eingeschlossenen Patienten (29%) nicht auf die vorangegangene Platin-haltige Therapie angesprochen hatten. Bei diesen Patienten verlängerte die Ramucirumab-Kombination das PFS von 2,5 auf 4,0 Monate (HR=0,71; p=0,002), das OS wurde von 6,3 auf 8,3 Monate verlängert (HR=0,86; p=0,197).

Der VEGF-Hemmer ist aufgrund der vorliegenden Daten mit einer IB-Empfehlung in Kombination mit Docetaxel zur Zweitlinientherapie von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC unabhängig von der Histologie in die aktuellen ESMO-Leitlinien aufgenommen worden (1).
Dr. Susanne Heinzl
Quelle: Pressegespräch „1 Jahr Cyramza®: Status quo in der NSCLC-Therapie“, DGP-Kongress, Stuttgart, 24.03.2017, Veranstalter: Lilly Oncology
Literatur:
(1) Novello S et al. Ann Oncol 2016;27(S.5):v1-v27.
(2) Garon EB et al. Lancet 2014;384:665-73.
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