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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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24. Juni 2016

Wnt-Signalweg spielt auch Rolle bei Kopf-Hals-Tumoren

Bei Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle (OSCC), so ein Forschungsergebnis, wird das Protein PON2 hochreguliert, was mit einer verminderten Strahlensensitivität einhergeht, erklärte Dr. M. Krüger, Mainz, auf der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). Nun wurde eine Korrelation zwischen PON2 und dem Wnt/Beta-Catenin-Signalweg entdeckt (1).
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„PON2 schützt Tumorzellen vor strahleninduzierter Apoptose“, sagte Krüger. Mittlerweile konnte gezeigt werde, dass ein Zusammenhang zwischen PON2 und dem Wnt/Beta-Catenin-Signalweg besteht, und zwar über den Transkriptionsfaktor Lef1. Eine in-vivo-Analyse bei Patienten mit Mundhöhlenkarzinom (n=32) ergab, dass hochreguliertes PON2 eine erhöhe Rezidivrate bedeutet. Der Wnt/Beta-Catenin-Signalweg hat sich in der Mutationslandkarte der Mundhöhlenkarzinome zwar bislang wenig hervorgetan, doch sollten sich die Ergebnisse in weiteren Studien bestätigen, könnte der nun gezeigte Zusammenhang bei der Entscheidung für oder gegen eine Re-Bestrahlung beim Rezidiv helfen.

Auch der Rezeptor LGR5 ist am Wnt-Signalweg beteiligt. LGR5 wird bei verschiedenen Tumoren, darunter Kopf-Hals-Tumoren, überexprimiert, so Dr. M. Kappler, Halle/Saale (2). Auffälligerweise sind Tumoren mit überexprimiertem LGR5 weniger strahlensensibel, was nun in vitro bei Tumorzelllinien mit LGR5-Knockout gezeigt werden konnte. Ob LGR5 ein potenzieller Tumormarker für eine negative Prognose nach Strahlentherapie ist, muss jedoch in weiteren Studien erst evaluiert werden.
(ab)
Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Kopf-Hals-Tumoren, Session II, 66. Kongress der DGMKG, 02.06.2016, Hamburg
Literatur:
(1) Krüger M et al. J Oncotarget 2016 in press.
(2) Qing C et al. J Oncotarget. 2014; 5(19): 9092-105.
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