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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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30. Juni 2017 Seite 1/2

Das Tumorzentrum Freiburg – Comprehensive Cancer Center (CCCF)

K. Wortelkamp, Tumorzentrum Freiburg.

Das Tumorzentrum Freiburg – Comprehensive Cancer Center (CCCF) ist eines der 13 onkologischen Spitzenzentren, das die Deutsche Krebshilfe e.V. (DKH) fördert. Nach der Fusion 2004 mit dem Comprehensive Cancer Center des Universitätsklinikums Freiburg kamen alle onkologischen Ambulanzen unter ein Dach und erste Tumorboards wurden installiert.
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Das CCCF hat 33 Mitgliedsabteilungen: 24 Kliniken, 6 Institute, 1 Studienzentrum, 1 Interdisziplinäres Schmerzzentrum sowie die Medizinische Fakultät. Schon 1973 gab es am Universitätsklinikum onkologische Arbeitskreise. 1979 wurde unter Einbeziehung ambulanter Fachvertreter, Kliniken und Institute das Tumorzentrum konstituiert.


Spitzenmedizin – Anerkannt von der DKH und der DKG

Das Tumorzentrum Freiburg – Comprehensive Cancer (CCCF) ist seit 2006 „Onkologisches Spitzenzentrum“ im Förderprogramm der DKH. Bei einer 2016 erfolgten Befragung des Qualitätsmanagements des CCCF unter Patienten bekam die Freiburger Einrichtung ein durchweg positives Feedback. Und im Juli 2016 kam die Zusage der DKH auf Weiterförderung. „Es ist uns gelungen, das hohe Niveau in Patientenversorgung und Forschung unseres Tumorzentrums auszubauen und auf dem erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter voranzuschreiten“, so der Wissenschaftliche Direktor des Tumorzentrums Freiburg – CCCF, Prof. Dr. Christoph Peters.

Basis der onkologischen Versorgung sind die Organkrebszentren – geleitet von Expertinnen/ Experten des jeweiligen Fachgebietes – und die dort stattfindenden Tumorboards. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) hat 5 Organkrebszentren am Tumorzentrum Freiburg zertifiziert sowie 2 „Module“ und 3 „Schwerpunkte“. Die Organkrebszentren bestehen zum Teil virtuell, d.h. die Patienten werden in verschiedenen Kliniken behandelt, wie der Onkologischen Chirurgie oder der Klinik für Hämatologie und Onkologie.  Alle Krebspatienten werden in einem der 18 wöchentlich stattfindenden fächerübergreifenden Tumorboards vorgestellt. Täglich findet hier ein interdisziplinärer Austausch zwischen allen an der Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen beteiligten Disziplinen statt: Onkologen, Chirurgen, Radiologen, Pathologen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten  sowie weitere Fachkollegen. Die Anmeldungen der Patienten zu den Tumorboards laufen über ein im CCCF entwickeltes Tumorboard-Onlinesystem („TOS“). In den verschiedenen Zentren werden laufend evidenzbasierte Leitlinien für Diagnose, Behandlung und Nachsorge onkologischer Erkrankungen entwickelt und auf den neuesten Stand der Wissenschaft gebracht. 46 aktuelle klinische Behandlungspfade („clinical pathways“) sind zurzeit auf der Homepage zugänglich (www.uniklinik-freiburg.de).

In medizintechnischer Hinsicht verfügt das Tumorzentrum Freiburg mit seinen Mitgliedsabteilungen über das gesamte Spektrum modernster Geräte und bildgebender Verfahren wie die Positronen Emissions Tomographie (PET), die Computertomographie (CT), Kernspintomographie, Ultraschalluntersuchungen, Röntgendiagnostik, Angiographie, gynäkologische und pädiatrische Radiologie sowie laborchemische Kontrollmöglichkeiten, die auch eine frühzeitige Erkennung von Rezidiven ermöglichen. Die Klinik für Strahlenheilkunde gehört zu den führenden in Europa.


Vorttrag

Schwerpunkt Translationale Forschung

Das CCCF ist am Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) beteiligt, zu dem in Deutschland 8 Standorte gehören. Es handelt sich um ein Konsortium exzellenter Standorte der Krebsforschung mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) als Kernzentrum. Das DKTK wird größtenteils aus Bundesmitteln finanziert. Der Fokus des Konsortiums ist darauf gerichtet, die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung am Patienten zu bringen („from bench to bedsite“) – und zurück. Im September 2016 wurde das Zentrum Translationale Zellforschung (ZTZ) eröffnet – ein Neubau mit 3.780 Quadratmetern Nutzfläche und Baukosten in Höhe von rund 24,5 Millionen Euro, in dem onkologische und immunologische Forschung zusammengeführt wurden.

In Klinischen Studien testet das CCCF in Kooperation mit dem Studien-zentrum Freiburg neue Wirkstoffe. Diese Studien kommen vor allem Patienten zugute, bei denen herkömmliche Therapien nicht angeschlagen haben. Die ECTU, die Early Clinical Trial Unit in der Medizinischen Klinik, ist ein wichtiger Bestandteil der Forschung. Hier werden neue, erstmalig am Menschen angewendete Substanzen klinisch geprüft und erprobt (Phase-I- und II-Studien). Eine Säule der Forschung bildet die Tumorgewebebank, die im Auftrag des CCCF am Institut für Klinische Pathologie aufgebaut wurde. Tiefgefroren oder Formalin-fixiert lagern hier bereits rund 20.000 humane Tumorgewebeproben. Die Proben sind in einer Datenbank erfasst und stehen Forschern des DKTK deutschlandweit zur Verfügung. Das Klinische Krebsregister (KKR) am Tumorzentrum Freiburg – CCCF besteht bereits seit 1983. 2016 wurden über 8.300 Tumordiagnosen bei 6900 Patienten registriert. Mit seiner Arbeit leistet das KKR einen wichtigen Beitrag zur Krebsforschung.

 
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