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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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22. Mai 2018

SCLC: Vielversprechende Daten zu Rova-T

Das Protein Delta-Like-Ligand 3 (DLL3) wird bei 72-85% der Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) auf der Oberfläche der Tumorzellen exprimiert. Weil es sonst im Körper kaum vorkommt, eignet es sich optimal, um SCLC-Zellen spezifisch und gezielt zu erreichen. Dafür wurde ein monoklonaler Antikörper gegen DLL3 (Rovalpituzumab) entwickelt und mit einem zytotoxischen Wirkstoff (Tesirine) konjugiert. Nach der Bindung an DLL3 wird Rovalpituzumab-Tesirine, kurz Rova-T, internalisiert, Tesirine wird abgespalten und kann seine zytotoxische Wirkung entfalten.
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Nach positiven Ergebnissen in Tiermodellen liegen jetzt die Ergebnisse einer Phase-I-Studie mit 74 Patienten mit rezidiviertem SCLC vor: Insgesamt konnte bei 88% der Patienten eine DLL3-Expression nachgewiesen werden – bei ihnen betrug die Ansprechrate 18%. 67% der Patienten exprimierten besonders viel DLL3 – von ihnen sprachen 38% auf die Therapie an (1). Nach Ansicht von PD Dr. Niels Reinmuth, München, stimmen die Daten zur Wirksamkeit optimistisch. Bei einer Dosierung von 0,2 bis 0,3 mg/kg traten als häufigste schwerwiegende Nebenwirkungen Thrombozytopenien (12%), Pleura- und Perikardergüsse (11%) und kutane Toxizitäten (8%) auf. Aus Sicht des Experten sind letztere in der Praxis durchaus handhabbar. 2 Todesfälle wurden als mit der Substanz in Zusammenhang stehend eingestuft, die überwiegende Mehrheit der Patienten (n=56) verstarb an der Erkrankung. Rova-T wird in Phase-II- und III-Studien in verschiedenen Therapielinien weiter untersucht.
Dr. rer. nat. Anne Benckendorff
Quelle: Symposium „Herausforderungen und Perspektiven in der Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms“, DGP, 16.03.2018, Dresden; Veranstalter: AbbVie
Literatur:
(1) Rudin CM et al. Lancet Oncol 2017;18:42-51.
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